Was hier läuft und lief, ist alles andere als moralisch richtig!

Was hier läuft und lief, ist alles andere als moralisch richtig!

„Was moralisch falsch ist, kann gar nicht politisch richtig sein.“ William Ewart Gladstone (1809 – 1898), englischer Pazifist und Politiker

Ich gehe fest davon aus, dass wir fast alle noch Kinder in Erwachsenengestalt sind, die endlich die vollkommene Anerkennung von den anderen erhalten möchten, da wir eben keine bedingungslose Liebe zu uns selbst leben, also keinen Sinn für unser Eigenes Sein haben.

Wie sonst ist es zu erklären, dass wir jetzt wie unmündige Kinder behandelt werden, die man angeblich zwingen muss, damit sie sich schützen und deshalb einsperrt. Und dann noch verlangt , diesen Zwang und diese Aufsicht und Bestrafung durch die Polizei noch als gut für sie empfindet und erklärt.

Komisch, mir kommt da sofort das Bild eines schlagenden Elternteils in den Sinn, das seinem Kind dabei noch erklärt, „ich mache das nur weil ich dich liebe und du ein guter Mensch wirst.“

Meine achtzig jährige Mutter war so empört, dass sie jetzt wie im Krieg auf ihrer Flucht nach der Vertreibung aus Schlesien, sich zu Hause verstecken sollte und dass aus angeblichen Schutz für sie. So sagte sie, will sie nicht leben. Zum Glück leben wir wie in einer Wohngemeinschaft zusammen.

Doch Massen von Großeltern wurden lange Zeit eingesperrt und durften keinen Besuch von ihren Kindern und Enkeln haben und jetzt ist es wie ein Besuch bei einem Häftling im Gefängnis. Wer mir nicht glaubt, kan das hier in diesem Artikel „Lockerung der Pflegehaftbedingungen“ auf Pflege-prisma.de nachlesen.

Es ist eine Ungeheuerlichkeit und menschenverachtend.

Aber, was will man von einem System erwarten, dass Pflegeheime und Krankenhäuser zu Gewinnmaximierung zwingt.

Seit Corona sind aus den Heimen tatsächlich Gefängnisse geworden. Mehr als eine Million Bundesbürger*innen die in Einrichtungen leben, befinden sich seit dem 13. März 2020 in Schutzhaft bzw. vorsorglicher Quarantäne, legalisiert durch Infektionsschutzbestimmungen.

Besuche sind nur nach Anmeldung zu vorgegebenen Zeiten möglich. Nicht im eigenen Zimmer, sondern in einem eigens dafür hergerichteten Raum. Je nach baulichen Gegebenheiten sitzt der Angehörige draußen vor dem Fenster bzw. der Glastüre zu dem Raum. In machen Heimen darf das Gespräch sogar bei offenem Fester in zwei Meter Abstand geführt werden, wobei dann jedoch wenigstens der Besucher einen Mundschutz tragen muss. Wenn keine Scheibe dazwischen ist, müssen beide einen Mund-Nasenschutz tragen, trotz 2 Meter Abstand. Dadurch werden das Sprechen und Verstehen erschwert. Mimische Regungen, wie vielleicht ein Lächeln verschwindet hinter dem obligatorischen Mund-Nasen-Schutz, der in einigen Heimen vorgeschrieben ist, obwohl eine Plexiglaswand mögliche Tröpfchen abfängt und ein Mindestabstand von 2-Metern durch die Tischbreite vorgegeben ist. Berührungen sind strengstens verboten. Demenzkranke werden durch solche Besuche zusätzlich verunsichert.

Wir (meine Mutter und ich) mussten meinen Vater zweieinhalb Monate vor seinem Tod, im April 2002, in einem Pflegeheim unterbringen. Wir oder zumindest einer von uns beiden  hat ihn jeden Tag dort mehrere Stunden lang besucht, gefüttert und/oder liebevoll beschäftigt. Wir hatten zwar das Glück, dass wir die Pflegedienstleitung vom vorherigen Pflegedienst, der uns lange bei der Pflege unterstützte, her kannten und dem Mann auch vertrauten. Und trotzdem war es auch dort damals Februar/März 2002 unmöglich. Er durfte nicht in den Speisesaal, weil wenn ein schwerst Pflegebedürftiger isst, es vielleicht nicht ganz so gut klappt. Er wurde so oft einfach im Bett gelassen. Er hatte Dekubitus und bekam auch auf Weisung des Heims eine Magensonde eingepflanzt.

Ist doch einfacher und kostet weniger Zeit und somit weniger Personal.

Die einzelnen Angestellten haben ihr möglichstes getan.

Der Investor war eine große Versicherungsgesellschaft. Wir haben uns immer gewehrt, denn mein Vater hatte den Schluckreflex noch und hätte die Magensonde nicht gebraucht. Doch was war die Erwiderung im beauftragten Krankenhaus, dann verlieren wir die Betreuung und sie würden sich die Genehmingung vom Gericht holen.  Das war alles in Schleswig-Holstein, als wir in Timmendorfer Strand wohnten, in einem damals neu eröffneten Pflegeheim in Bad Schwartau.

Wenn man diesen Artikel oben liest und wenn ich an  Geschichten von befreundeten Altenpflegern denke, wünsche ich, dass die Verantwortlichen und auch die, die das dort befürworten und mitmachen auch mal alt und abhängig werden. Es ist eine Schande.

Es ist fahrlässige Körperverletzung, wenn nicht sogar mit Todesfolge, derer sich die Politiker mitschuldig machen.

Zudem haben diese Bundes- und Landesregierungen bei Amtsantritt alle einen Meineid  geleistet, denn sie haben sich verpflichtet, uns vor Schaden zu bewahren und uns nicht zu schädigen.

Wenn eine wirkliche Gefahr droht, muss die Gefahrenquelle gesichert werden, und es dürfen natürlich nicht die Gefährdeten weggeschlossen werden. Die besteht aber nicht mehr! Und hat auch nie bestanden!

Ich fordere einen Untersuchungsausschuss, der die ganzen Vorgänge haargenau untersucht.

Zur Zeit gibt es noch 7106 Infizierte und das auf über 83 Millionen Einwohner hier in Deutschland: Die Tabellen sind von mir mit den Zahlen vom Robert Koch Institut.

 

Mit den den letzten Zeilen des oben angegebenen Artikels möchte ich meinen Beitrag beenden, weil sie meine Meinung voll und ganz wiedergeben.

Corona-Auflagen entspringen einem falschen Hygieneverständnis

Im Grunde beruhen alle Schutzmaßnahmen auf einem Hygieneverständnis, das den Infektionsschutz vor Covid-19 über alles stellt; ungeachtet der Schäden und Toten die dadurch an andere Stelle entstehen.   Die ursprüngliche Bedeutung von Hygiene (grichisch. Hygieia = Gesundheit) umfasst hingegen alles, was der Gesundheit dient.  Sowohl der WHO als dem RKI  muss vorgeworfen werden, bei ihren Empfehlungen zur Eindämmung von Seuchen,  mögliche Kollateralschäden nicht im Blick zu haben.  Da sich alle Nationen an den Empfehlungen dieser Institutionen  orientiert haben,  trifft sie auch die Hauptkritik an dem desaströsen Ergebnis.  Man kann nur hoffen, dass daraus die richtigen Lehren gezogen werden, damit sich so etwas nicht wiederholt.  Zum Vergleich sei hier an die Situation 2009 mit der Schweinegrippe erinnert, aus der leider nichts gelernt wurde.

Aber auch die Ärzte in den Kliniken und Gesundheitsämtern sollten ihr ärztliches Ethos überprüfen und sich den hippokratischen Grundsatz:  „Primum nihil nocere – zuerst nicht schaden“, vergegenwärtigen.

Die Besuchsverbote in den Heimen wie in den Krankenhäusern  gefährden nicht nur die Gesundheit und das Leben der Kranken, sie sind unmenschlich. Vorordnete Grausamkeit.   So etwas dürfte es in einer zivilisierten Gesellschaft gar nicht geben.

Ihre

Brigitte H. Alsleben

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