Eigensinn ist kein Verbrechen, sondern unser Recht auch in Coronazeiten!

Eigensinn ist kein Verbrechen, sondern unser Recht auch in Coronazeiten!

„Für viele ist die Kunst der Verstellung
zur Gewohnheit geworden.“

Torquato Accetto (1590/98 – 1640)

Ein Plädoyer für den Eigensinn, den eigenen Willen und somit für ein unangepasstes Verhalten. Auch, wenn die anderen Ihnen vorwerfen, dass Sie dann Verschwörungstheoretiker, dickköpfig, verbohrt, egoistisch oder ähnliches sein würden. Das zeigt dann nur mal wieder, wie richtig der Ausspruch von Baruch de Spinoza ist. Der besagt “Das was der Paul über den Peter sagt, sagt mehr über den Paul als über den Peter.“

Sprich, diese Leute (wie zum Beispiel jetzt unsere gesetzgebende und ausführende Gewalt oder das Robert Koch Iinstitut oder unser Obervirologe oder oder oder) wollen willfährige Menschen, die sie für ihre Zwecke ausnutzen können und sind böse, wenn jemand hinter ihre wahre Absicht kommt.

Heute weiß ich, dass Eigensinn den meisten von uns vorsätzlich, oft schon in der Kindheit, besonders in der Schule ausgetrieben werden sollte, damit aus uns angepasste, also passende Bürger werden.

War Ihre Schule denn darauf aus, dass Sie herausfinden,

  • wie Sie Ihre ureigenen, in Ihnen vorhandenen Fähigkeiten und Talente entwickeln?

  • wie Sie sich selbst anerkennen?

  • dass Sie selbst der wichtigste Mensch in Ihrem Leben sind?

  • dass Sie Ihren „Nächsten“ nur dann wirklich bedingungslos wertschätzen können, wenn Sie sich selbst bedingungslos lieben?

  • wie Sie Ihre ureigenen Potenziale zum Wohl aller einbringen?

  • wie Sie, durch bedingungslose Selbstliebe ein Segen für alle anderen sind?

Wenn ich an meine Schulzeit denke, wurde gelernt, dass Wettbewerb herrscht, dass der Lehrer immer Recht hat und alles darf, dass man nicht langsam sein darf, dass man nicht seine eigene Meinung sagen darf und dass keiner etwas für sich behalten darf. Wie ich das letztere meine? Es war in der Grundschule in Hamburg Othmarschen, wir machten damals, Anfang der siebziger Jahre, schon in der zweiten Klasse eine Art Klassenreise, bei der wir jeden Tag abends aber wieder nach Hause kamen. Ich hatte mir also ein paar meiner Lieblingssüßigkeiten eingepackt. Als meine Klassenlehrerin diese später am Ziel in meiner Tasche sah, nahm sie diese und meinte, die müssen in den allgemeinen Pott für alle. Das geht nicht, dass ich die für mich alleine nähme. Ich war geschockt und habe diese Wut bis heute nicht so ganz verdaut. Wir durften ja nicht wütend sein. Wir sollten schließlich das Abgeben, Teilen lernen. Aber so, ohne Erklärung, nur auf Druck. Das ist Diebstahl gewesen und nichts anderes. Aber das hat Methode. Denn wie sind denn heutige Gesetze, bzw. deutsche Regierungen.

Ein anderes Beispiel, wenn eine weibliche Mitarbeiterin von Kollegen oder sogar den Führungskräften während Ihres Arbeitstages distanzlos, belästigend behandelt wird,warum wehrt sie sich nicht laut, deutlich und unmissverständlich? Oder bei übergriffigem Verhalten durch Eltern, Schwiegereltern oder durch Verwandte, die sich in Ihr Leben einmischen oder Sie anmaßend behandeln?

Hierzu fällt mir ein kleines Beispiel ein, wie ich das auch meine. Ich hasse es, wenn man mir ungefragt einen Fussel von meiner getragenen Kleidung pickt, sprich ich will nicht einfach von jemandem berührt werden, da ich es als Eingriff in meine Intimsphäre empfinde. Meine Tante war gerade dabei, das zu tun, als meine Mutter die Absicht ihrer Schwester bemerkte, sie mit den Worten „Wenn dir dein Leben etwas wert ist, dann lass das lieber“ warnte. Meine Tante war brüskiert, „sie wolle doch nur…“ Ja was eigentlich, was bewegt einen Menschen dazu einen anderen ungefragt anzufassen. Ich habe mich gewehrt und es ist mir einerlei, dass sie mich für etwas „eigen“ hält. Ich bin halt eigensinnig und verlange halt, dass man mir sagt, ich hätte da etwas und ob sie es abzupfen dürfe.

Es geht mir darum, dass jeder die Courage hat, zum eigenen Ich zu stehen, sich zu trauen, die Umwelt mit den eigenen Ansichten zu konfrontieren, auch wenn es unerwünscht ist, man vielleicht als Querulant gilt und man sich dabei unbehaglich fühlt. Doch es steht niemandem zu, anderen die eigene Meinung aufzuzwingen oder diesen lächerlich zu machen, nur weil dieser eine andere Auffassung zu einem Thema hat.

Sehen Sie jetzt die Diskussion, wie man mit Covid19 umgeht. Politik und Medien haben ihre Meinung und die pressen sie durch, egal wie viele wirkliche weitere Wissenschaftler und Experten etwas anderes sagen.

Aber zurück, warum widersetzen sich manche erst gar nicht und lassen alles zu? Furcht vor Strafe? Befürchtung, lächerlich gemacht zu werden? Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes? Ist dieser wichtiger als die/der Geschädigte selbst? Angst unbeliebt zu sein, Verlust der Kinderbeaufsichtigung, Mithilfe, finanziellen Unterstützung usw. durch die Familie?

Aber ist es denn kein Verlust, wenn Sie alles willfährig mit sich machen lassen und sich nicht zur Wehr setzen?

Doch es ist der Verlust Ihrer Selbstwertschätzung, Ihr eigenes Überhören Ihrer Gefühle, das Sie beklagen dürfen. Sei es Wut, Trauer, Ohnmacht, diese wollen gehört werden und auf Dauer werden sich diese nicht weiter unterdrücken lassen und dann als Krankheitssymptome, Süchte usw. sich zeigen.

Wie weit wollen wir gehen, um den anderen unbedingt zu gefallen? Ein Hoch auf Ihr eigensinniges Verhalten, denn Sie hören dann auf ihre eigenen Sinne.

Es ist kein Ungehorsam eigensinnig zu sein, sondern es zeigt, dass man sich seines ureigenen Selbst bewusst ist.

Bevor man mich missversteht, Eigensinn ist nicht, dem anderen meine eigenen Vorstellungen oder meine Meinung aufzuoktroyieren. Wie es jetzt in diesem ehemals demokratischen Deutschland seitens unseres Parlaments und unserer gewählten Regierungen geschieht. Dies alles ähnelt nun eher einer Diktatur, denn nur diese hat es nötig andere Meinungen als Verschwörungstheorien abzuwürgen. Zumal das ein Totschlagsargument und somit keine themenrelevante Begründung ist und die Politik überhaupt nicht auf das Thema selbst eingeht. Nur Diktaturen haben Angst vor sachlichen Debatten bei Meinungsverschiedenheiten oder müssen alle Menschen rund um die Uhr überwachen, weil sie kein Vertrauen haben. Oder das Beseitigen, Diffamieren oder die Verunglimpfung von gesellschaftlichen Diskussionen oder der Meinungen von Andersdenkenden ist bekanntermaßen ein Hauptmerkmal totalitärer Staatsformen.

Natürlich meine ich auch nicht, dass sich jetzt jeder wie die Axt im Walde aufführen sollte. Ich will damit sogar sagen, dass das Zusammenleben von Menschen Rücksichtnahme und den Grundsatz benötigt, dass die eigene Freiheit des Einen immer nur so weit geht, wie diese einen anderen in dessen Freiheit nicht beeinträchtigt. So haben wir in Deutschland, nach Bekanntwerden der Covid19 Erkrankung selbst auf uns aufgepasst und der Shutdown/Lockdown war gar nicht mehr nötig.

Doch die Politiker haben eben keine Weitsicht gezeigt und zum Beispiel Fasching, Karneval, Kommunalwahl in Bayern, Skiurlaube im Gefahrengebiet, Einreise aus dem Virusursprungsland weiter zugelassen. Das nur nebenbei.

Wenn wir alle ein wenig eigensinniger werden, würde sich die Gefahr verringern,dass wir uns selbst verlieren und zeigen der Politik gleichzeitig, dass wir uns liebevoll wehren und nicht mehr nachgeben und so wäre die Weltherrschaft der Dummheit, die sich aus der irrigen Annahme, dass der Klügere immer nachgibt, begründet hat, beseitigt (frei nach Marie von Ebner-Eschenbach)

Also nehmen Sie die Masken herunter und verlassen sie alte Gewohnheiten und verstellen Sie sich nicht länger: Wir müssen es niemandem mehr Recht machen.

Wir haben das Recht uns zu äußern. Unsere Zweifel mitzuteilen. Denken Sie selbst, forschen Sie selbst, lesen sie selbst relevante Fachschriften und informieren Sie sich gerade mal über die vermeintlichen Verschwörungstheorien.

Nicht nur Informationen der Regierung konsumieren und wie Schafe oder Lemminge abnicken und später dann Ihren Nachfahren erklären müssend, warum Sie sich nicht gewehrt haben.

Informieren Sie sich selbst bei den vielen Experten, die zahlreiche Beweise liefern und schon jetzt so viel vorhergesagt haben,was sich wirklich ereignet hat.

Wozu haben wir lesen, schreiben und rechnen gelernt. Gehen Sie zum Beispiel auf die Webseite Swiss policy research oder auch hier auf meiner webseite gibt es viele Beiträge mit Zusammenfassungen von dort und anderen Medien.

Bilden sie sich selbst Ihre Meinung und lassen sie sich keine Meinung aufzwingen. Das ist Eigensinn.

Ihre Brigitte H. Alsleben

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