Ein Katastrophen- oder Wunschleben zu haben? Das liegt nur an oder unbewusst in jedem selbst!

Ein Katastrophen- oder Wunschleben zu haben? Das liegt nur an oder unbewusst in jedem selbst!

Haben Sie sich gerade jetzt oder überhaupt schon einmal um Ihre ausgestrahlte Energie gekümmert?

Sprich haben Sie sich selbst schon mal überlegt, welche Energie Sie bewusst oder auch unbewusst aussenden? Übermitteln Sie hochschwingende Energie wie Freude, Glück, Liebe und Dankbarkeit oder niedrige Schwingungen, durch Ihre Angst, Trauer oder Wut?

Genau damit sind wir selbst alle Erzeuger unserer jeweiligen Lebensrealität.

Wie viele von Ihnen vielleicht wissen, habe ich vor zwei Jahren ein Buch veröffentlicht. Es heißt „Generalprobe Leben? Nein, wir leben bereits die Premiere!“, und es ist aus den seit Ende 2016 bis kurz vor Veröffentlichung auf meiner Webseite erschienenen Beiträgen entstanden.(weitere Infos) Als ich heute mal wieder darin blätterte, merkte ich, wie ich zum einen selbst in meine dargestellte Mecker- und Jammerfalle getreten bin und andererseits, dass dieses Buch auch sehr zeitlos ist. Denn die Beispiele die ich damals ausgewählt habe, sind auch jetzt genau übertragbar auf diese letzten Monate.

Ich war in den letzten Monaten mal ruhig, entspannt und vertrauensvoll in die Zukunft schauend. Jedoch dann auch wieder resigniert, wütend, hoffnungslos und anklagend. Auch heute war so ein Tag. Ich hatte den Fehler begangen, die Internetauftritte vom Focus, der süddeutschen Zeitung und des Münchner Merkurs zu besuchen. Überall Horrormeldungen, Mutmaßungen über Covid19 mit Schwarzmalerei und angeblichen Bedrohungslagen.

Ich war nach der Lektüre auf der Palme und wunderte mich: „warum tust Du Dir das an? was versuchst Du Deinen Klienten immerwährend klar zu machen?“ Ja ich weiß, anderen etwas zu raten ist einfacher und eigentlich immer ein Ratschlag an sich selbst.

Und da passt dieses Kapitel aus meinem Buch absolut:

Hört auf zu meckern! Fangt an, anders zu denken!“

Überall höre ich Meckerei, Jammerei und Schuldzuweisungen und Resignation. Wie zum Beispiel, dass die Welt so ungerecht ist, dass die Menschen alle so egoistisch sind, dass so viele Kriege auf der Erde stattfinden, dass mich XYZ so angegangen ist, dass jeder nur noch an sich denkt, dass Menschen andere Menschen verachten, weil sie von Hartz IV leben, dass viele so selbstverliebt sind, dass viele sich über Autos, Häuser und Luxus profilieren, dass die Menschen so neidisch sind, Politiker raffgierig sind, oder so betrügerisch sind, und, und, und.

Nehmen wir zum Beispiel, den immer wieder laut werdenden Vorwurf: „Geld regiert die Welt“. Bei Geld ist es so, wie mit einem Tomatenmesser. Es können einerseits, damit Tomaten geschnitten werden, andererseits kann damit auch ein Mensch verletzt oder getötet werden. Wer wird angezeigt, das Tomatenmesser? Nein der Mensch. Und so ist es auch mit dem Geld. Der Mensch ist derjenige, welcher! Und beim Menschen spielt ein ganz großer unbekannter Faktor mit. Das sind seine Erfahrungen, Überzeugungen, Glaubenssätze über sich selbst. Jemand, der sich selbst im Kern, als Mensch schon wertschätzt, wird nicht versuchen sich über Geld und Besitz zu profilieren. Er wird nicht versuchen sich selbst durch dieses zu erhöhen, denn er hat keine Angst vor anderen Menschen.

Ja das ist es, wenn Personen sich selbst nicht achten, nicht wertschätzen, nicht vollends anerkennen, haben sie Angst auch von anderen nicht geliebt zu werden. Sie werden alles im Außen versuchen, dass sie von anderen geschätzt werden und sei es illegal oder eben mit Geld erhältlich.

Diese Angst, oder Ohnmacht, nie wieder schwach zu sein, sich nicht wehren zu können, anderen ausgeliefert zu sein, kommt aus dem Unterbewusstsein. Dort ist es irgendwann als Baby oder Kleinstkind eingelagert worden. Gefühle, die nicht gefühlt werden wollten, sind verdrängt und verbuddelt worden. Doch sie sind nicht verschwunden. Die Energie ist immer da und zieht durch das Resonanzgesetz immer wieder solche Situationen in das eigene Leben hinein.

Der Mensch mit Geld, der keine echte bedingungslose Liebe zu sich selbst empfindet, zum Beispiel, wird immer wieder Personen in sein Leben ziehen, die es nur auf das Geld abgesehen haben und ihm vorspielen, dass sie ihn mögen. Es ist Leere in ihm, die dieser versucht mit äußerem Reichtum zu füllen. Auf Dauer wird er auch im Außen allein sein. Oder wenn jemand sich also benachteiligt von der allgemeinen Welt fühlt, lautstark immer wieder protestiert, wie ungerecht die Welt ist, wird sein Leben nicht verbessern, er wird es immer weiter festigen und es in seinem Lebensumfeld weiter etablieren. Es ist eine Art selbsterfüllende Prophezeiung. Denn, was ist in seinem Innern? Freude über das, was er hat, auch wenn es noch so wenig ist? Oder das, was er erleben darf? Und sei es noch so gering, zum Beispiel das Lächeln eines Menschen? Eine schöne Stimmung, ein herrliches Musikstück? Es gibt in den vermeintlichen dunkelsten Zeiten immer etwas Lichtvolles! Statt das Dunkle immer wieder anzuklagen, bemerken Sie das winzigste, lichtvolle Schöne in Ihrem gegenwärtigen Augenblick und freuen Sie sich darüber. Das ist der Weg aus dem ungewollten Zustand heraus.

Wie Innen so außen! Wenn ich im Innern leer bin, wird auch mein Umfeld leer sein. Wenn ich voll von Freude, Dankbarkeit und Liebe bin, dann wird auch im Außen sich Reichtum an echten Freundschaften oder an Geld, mit dem man alles Gute tun kann usw. manifestieren. Und jeder Einzelne kann etwas dafür tun. „Wieso, Was können wir dafür schon machen?“ Jeder und zwar wirklich jeder Einzelne hat Möglichkeiten etwas dafür zu unternehmen. „Bei wem oder was können wir denn beginnen?“ Bei einer einzigen Person können wir anfangen! Und das sind wir, bei uns selbst. „Äh, wieso ich, bei mir selbst?“ Ja Sie, Sie können nur eine einzige Person ändern und das sind Sie, sich selbst. Niemanden sonst! Sie haben nicht die Möglichkeit und auch nicht das Recht dazu, an einer anderen Person herumzuwerkeln. Sie haben auch nicht das Recht dazu, von einer anderen Person zu verlangen, sich zu wandeln. Ebenso wie ein anderer auch nicht das Recht hat, an Ihnen herum zu modellieren. Ich weiß, es ist so viel einfacher, den anderen umformen zu wollen. Schließlich sieht man doch genau den Splitter in dessen Auge, aber was ist mit dem Baumstamm im eigenen Gesichtsfeld? Nein, Sie selbst haben es in der Hand, sich zu verändern und Sie werden staunen, wenn Sie sich ändern, wird sich ihre Umwelt auch verändern. Warum? Einerseits durch das Gesetz der Anziehung. Denn dieses Gesetz der Anziehung und unser Unterbewusstsein kreieren unsere vermeintliche Lebenswirklichkeit. Und da muss halt angesetzt werden.

Das ist die Theorie?!

In der Praxis bedeutet das, wir können unsere Glaubenssätze und Gedanken ändern.

Und wir haben eine Hilfe dabei, was wir ändern könnten, um diese verurteilten Wesensarten und Dinge aus unserer Aufmerksamkeit zu tilgen. Wir sehen uns an, was wir verurteilen oder wen wir kritisieren.

Es ist wie ein Spiegel, der uns zeigt, was bei uns nicht ganz sauber ist. Was machen wir? Wir putzen den Spiegel? Immer wieder, statt mal zu überlegen, bekommen, wir entweder immer wieder dieselben vermeintlich blöden Vorgesetzten oder Kollegen oder Angestellten, dieselben sog. falschen Partner oder was auch sonst an Nichtgewünschtem.

Auch wenn Sie mir nicht glauben, versuchen Sie doch mal, wenn Sie wieder mal fast am verzweifeln oder explodieren sind oder einfach nur genervt sind, sich zu fragen, „wie habe ich das jetzt in meine Leben gezogen?“

Gibt es da irgendetwas, woran mich das oder der erinnert? Bei mir regte sich also etwas, als ich las, dass andere Personen sich über sog. Reiche ärgern, die andere mit Geld in ihre Richtung versuchen zu leiten. Vielleicht eine Erinnerung an meine Großmutter, die mir als Kind viele Süßigkeiten schickte, um dann einerseits ihre schlechte Laune an mir vermeintlich auslassen zu zu dürfen oder andererseits als die großzügige „Omi“ zu gelten, weil sie von sich aus überhaupt kein Selbstbewusstsein hatte. Und meinte, nur wenn sie uns Enkeln viel schenkt, wir sie lieben. Als ich ihr, das mal schrieb, und ihr mitteilte, dass ich sie auch mag, wenn sie mir nichts schenkt und einfach nur mit Freude und ohne schlechte Laune da ist, war ein Jahr Sendepause und sie empört. Später hat sie mir aber Recht gegeben und freute sich über meine Ehrlichkeit und meine Abneigung gegenüber Heuchelei. Mir tun diese sog. Reichen wirklich leid, dass sie ihrem Geld eine so große Macht einräumen und meinen, dass sie ohne Geld und dessen vermeintlichen Einfluss ein „Nichts“ wären. Ich muss sagen, ich fühle mich reicher und wohlhabender als diese, denn ich weiß, dass ich, ich bin und sehr wichtig für diese Welt. Aber nicht wichtiger als andere Menschen. Denn jeder einzelne Mensch ist etwas Besonderes. Sie wissen ja, es gibt jede Person nur alle 22500 Jahre in derselben Konstellation.“ S. 136 ff.

Es gibt in den vermeintlichen dunkelsten Zeiten immer etwas Lichtvolles! Statt das Dunkle immer wieder anzuklagen, bemerken Sie das winzigste, lichtvolle Schöne in Ihrem gegenwärtigen Augenblick und freuen Sie sich darüber. Das ist der Weg aus dem ungewollten Zustand heraus.

Ihre Brigitte H. Alsleben

 

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