Wahre Selbstliebe zu sich selbst zu lernen, ist jetzt angesagt!

Wahre Selbstliebe zu sich selbst zu lernen, ist jetzt angesagt!

Lassen Sie uns damit etwas vollkommen Neues aufbauen! Denn überholtes, nicht wirkendes Altes kann nicht mehr verändert werden!

Das heißt, es bringt rein garnichts über Altes zu meckern, zu jammern und dagegen zu kämpfen, sondern die Umstände müssen verändert werden, indem man etwas vollkommen Neues aufbaut.

Vor kurzem las ich bei Dan Millman in seinem Buch „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ folgenden Satz:

„Das Geheimnis der Veränderung ist, alle Energie nicht auf die Bekämpfung des Alten zu legen, sondern auf den Aufbau des Neuen.“

Wobei der Student Dan Millman auf einen wunderlichen alten Mann mit Namen Socrates stößt, was zum Wendepunkt in Dans Leben wird. Socrates führt ihn auf eine abenteuerliche innere Reise. Dieser hat mit dem Athener Philosophen SOKRATES aus der Antike nichts zu tun, was fälschlicherweise immer wieder publiziert wird.

Also wenn wir Frieden, Gesundheit, Sicherheit, Glück und Freude in uns, auf unseren Straßen, in unserem Land und überall auf der Welt wollen, dann hilft es nichts, wenn wir das Alte anprangern, sondern müssen etwas Neues aufbauen.

Mir geht es darum, dass Anschläge, Kriege und andere Verbrechen aller Art, aber auch Raubbau an der Natur und auch an uns selbst und unserem Körper in der Zukunft nicht mehr vorkommen.Und all dies kann im Vorfeld sogar, durch uns Menschen, die wir hier auf der Erde leben, verhindert werden. Das ist eine Tatsache!

Wie sagte Leo Tolstoi (1828 – 1910):

„Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.“

Jeder von uns hat nur über ein einziges Leben eine wirkliche Macht, und das ist nur über das eigene Leben. Wenn nun jeder sein ureigenes Leben und somit die Macht über dieses eine ureigene Leben bewusst in die Hand nimmt, wird jeder Einzelne ein Mosaiksteinchen für die Zukunft sein.

Ein erster Schritt ist, bewusst zu leben. Das heißt, weder mit Wehmut in die Vergangenheit, noch mit Angst in die Zukunft zu blicken. Beides ist nicht real, sondern reine Illusion. Also im jetzt bleiben und sich nicht fragen, was wäre wenn…? Denn es gibt nur einen Augenblick, wo wir ansetzen können und das ist die Gegenwart.

  • Bewusst Denken, das heißt zum Beispiel, wenn wir beginnen zu negativ zu denken, dass man sich in diesem Moment fragen könnte: „jetzt bin ich doch mal gespannt, was als nächstes für ein Gedanke aufkommt?“ Wir uns also selbst zum Beobachter unserer Gedanken machen, und dann sehen, ist das Wirklichkeit in diesem Augenblick oder „Schwarzseherei“.
  • Alten Glaubenssätzen in unserem unterbewussten Leben auf die Spur kommen, wie beispielsweise, das mit dem Leben, das kein Wunschkonzert sei oder auch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Was andersherum sehr viel realistischer ist, denn Kontrolle ist okay, aber Vertrauen zu haben ist sehr viel wichtiger. Denn gerade dieses abhanden gekommene Vertrauen ist es, das zu Kurzschlusshandlungen führen kann, oder?
  • sich vermeintliche negative Eigenschaften, die wir absolut nicht sein wollen, uns ansehen, sprich in die eigene Kindheit zurückgehen. Stichworte, Inneres Kind und Schattenarbeit. Denn hier liegt der größte Verursacher der Radikalisierung

Wir wollen Frieden in uns, auf unseren Straßen, in unserem Land und überall auf der Welt! Wir möchten Frieden und Selbstliebe stärken!

Doch “nur vom Verwandelten können Verwandlungen ausgehen.“ wie der Philosoph Søren Kierkegaard (1813 – 1855) schon meinte. Dann fangen wir am besten damit an, zunächst uns selbst zu verwandeln.

Und zwar indem wir die wahre (wirkliche) Liebe und nicht die Ware (Handelsgut) Liebe für uns empfinden lernen. Denn dies ist der einzige Weg, um sie auch für andere fühlen zu können!

Lassen sie uns unsere bedingungslose Liebe zu uns selbst stärken!

Meine Mission oder besser ausgedrückt meine Vision ist es:

Eine Welt mit sich selbst bedingungslos liebenden Menschen! Denn nur so werden wir auch andere Menschen bedingungslos anerkennen.

Dazu möchte ich meinen Beitrag mit meinem Wesen und meinem Tun leisten.

Wie heißt es in der Bibel, liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst! „Wie“ im Sinne von genauso, nicht mehr, nicht weniger, sondern genauso.

Doch was ist eigentlich „die Liebe“ überhaupt?

Mir gefällt die Definition von Wayne Dyer, die besagt:

„Liebe ist die Fähigkeit und Bereitschaft, den Menschen, an denen uns gelegen ist, die Freiheit zu lassen, zu sein, was sie sein wollen, gleichgültig, ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.

Oder wie Robert Betz in seinem Buch „Wahre Liebe lässt frei“ schreibt:

Den anderen zu lieben, heißt, ihm zu erlauben, so zu sein, wie er jetzt ist, und aufzuhören, ihn verändern zu wollen oder Veränderungen von ihm zu verlangen.

Ich hoffe so sehr darauf, dass es in den allgemeinen zukünftigen Beziehungen zwischen Menschen und auch sich selbst gegenüber bald immer weniger vom Handelsgut Liebe (Du gibst mir das und das und dann (nur dann) gebe ich Dir meine Liebe), dafür stetig wachsende wahre Liebe (egal wie, was oder wer ich bin, ich gebe mir Liebe und dasselbe dann auch gegenüber den Anderen gegenüber gilt) gibt.

Außerdem, dass Menschen eine Beziehung zu einem anderen Menschen eingehen, mit dem wirklich verinnerlichten Wissen, dass dieser andere Partner nicht für das eigene Glück und man selbst auch nicht für dessen Glück zuständig ist.

Jeder ist der wichtigste Mensch in seinem ureigenem Leben und darf, nein, muss, sich sogar dafür erst einmal selbst wirklich kennenlernen.

  • Was denken Sie über sich, über Ihr bisheriges Leben?
  • Was sind Ihre unbewussten ungewünschten Gefühle?
  • Was denken Sie?
  • Welche bewussten und unbewussten Überzeugungen über die Welt und das Leben im Allgemeinen haben Sie?
  • Was tun Sie für Dich selbst?
  • Was gönnen Sie sich?
  • Wie betrachten sie sich im Spiegel nach dem Aufstehen? Mit liebevollen Guten Morgen sagen und einem Lächeln? Ja das sind Sie im Spiegel ohne Maske und Makulatur!
  • Lieben Sie sich wie Sie sind oder nur, wenn Sie so sind, wie Sie von anderen gesehen werden wollen? (Das ist dann aber keine bedingungslose Liebe)
  • Sind Sie sich selbst denn immer „der Lieblingsmensch“, den Sie sich in Ihrem Leben wünschen?
  • Und wenn es Ihnen schlecht geht, wie gehen Sie dann mit sich um?
  • Und und und…

Wahre, wirkliche Selbstliebe ist eben nicht leicht und schnell zu erreichen. Es gibt leider nicht die einzig wahre Aufgabe, das einzig wahre Tun  oder einen Knopf, auf den man drückt und „Abrakadabra“, nun ist sie da, die bedingungslose Selbstliebe.

Es ist ein Weg, auf dem Sie immer wieder vielleicht vor die selben Fragen gestellt werden. Das Sich-selbst-bedingungslos-lieben-lernen ist ähnlich dem Lernprozess, wie wir zum Beispiel als Kind Laufen gelernt haben. Das dauerte, aber irgendwann mit Beharrlichkeit, Geduld und Vertrauen konnten wir es. So ist bedingungslose Selbstliebe zu erreichen und es gibt immer wieder auf dem Weg dorthin Rückschläge. Diese nur zu sehen, sich nicht selbst dafür anzugreifen, sondern vielleicht eine neue, noch bis her unerkannte Überzeugung über sich selbst im Unterbewusstsein kennenzulernen, ist erneut ein Schritt in die gewünschte Richtung bedingungsloser Selbstliebe und somit dann auch zur bedingungslosen Liebe für einen anderen Menschen.

Die bedingungslose Selbstliebe ist so wichtig für den Frieden auf unseren Straßen, in unserem Land und auf unserer Erde. Denn wenn die Menschen immer früher schon sich selbst bedingungslos anerkennen, behandeln sie ihre Kinder schon gleich als etwas Besonderes und können sie dazu ermuntern, ihre vorhandenen Talente und Fähigkeiten zu sehen und zu nutzen.

Die Spirale kehrt in die entgegen gesetzte Richtung um, zu Frieden, Freude und Glück.

Wir benötigen Selbstliebe-Revolutionen und Aufklärung, dass Narzissmus keine Selbstliebe ist, sondern das Gegenteil ein Selbsthass. Narzissmus ist Angst und Selbsthass.

Ihre Brigitte H. Alsleben

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