Wir sind nicht dazu geboren worden, um es anderen Recht zu machen?!

Wir sind nicht dazu geboren worden, um es anderen Recht zu machen?!

„Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen.“

Benjamin Franklin (1706-1790 )

So ein Mann muss mein Urahne Gero Graf von Alsleben (hingerichtet 11.8.979 )  gewesen sein. Leider hat ihn diese Einstellung das Leben gekostet.

Gero Graf von Alsleben ( -11.8.979 hingerichtet Begraben: Kloster Alsleben)

Gründer des Klosters Alsleben und wahrscheinlich mit Markgraf Gero I. verwandt. Gero von Alsleben gab in einem gerichtlichen Zweikampf wegen Schwäche auf. Obwohl sein Gegner sofort seinen eigenen Wunden erlag, wurde Gero von Alsleben auf Betreiben Erzbischof Adalberts von Magdeburg und Markgraf Dietrichs von der sächsischen Nordmark verurteilt und auf Weisung OTTOS II. enthauptet, was die Zeitgenossen offenbar als Skandal auffaßten.

Literatur:
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R. Schölkopf, Die sächs. Gf.en (919-1024)

Noch am selben Tage waren Herzog Otto von Bayern und Graf Berthold vom Nordgau, gewiß des Kaisers treueste Anhänger, eingetroffen und hielten mit ihrem Tadel darüber, daß ein tapferer, verdienter Mann von hohem Range in solcher Weise des Lebens beraubt worden war, nicht zurück. Sie standen mit ihrem mannhaften Urteile nicht allein. Schwester und Gemahlin bewahrten dem elend Hingeschlachteten treue Liebe, die sie in unermüdlicher Sorge für das Gedeihen seiner Stiftung betätigten, aber auch nicht zur Familie Gehörige, das ganze Volk waren aufs schmerzlichste berürt. In Corvey sah Abt Liudolf, als er am Tage des Kampfes die Frühmesse las, das blutige Haupt des Grafen über dem Altare schweben, tief ergriffen hielt er für Gero das Totengebet und kündigte den Brüdern seinen Hingang an. In der Heimat aber verehrte man den Toten wie einen Heiligen, als später Athela an der Seite des Gemahls in Alsleben beigesetzt wurde, fand man seinen Leichnam mit den Gewändern unversehrt vor [Thietmari Chron. III, c. 9,10].

Das aber nur nebenbei.

Denn so ein Mensch, der NICHT vermeintlich Schwächeren schadet und  NICHT vor vermeintlich Höhergestellten kriecht, weiß, dass wir alle gleichwertig sind und auch wenn uns andere nicht mögen, wir trotzdem immer wertvoll sind und bleiben!

Denn „Ob die Anderen uns gut finden, ist nicht entscheidend“!

Und genau dieser Satz „Ob die Anderen mich gut finden, ist nicht entscheidend“ müsste ein allgemeines Lebensmotto für jeden Menschen sein, denn man kann es nie allen Recht machen.

Aber dazu bedarf es Eigensinn, sprich seinen eigenen Sinnen zu trauen und das wurde und wird uns heute noch immer fast vorsätzlich aberzogen, um es einfacher mit uns zu haben. Jetzt gerade wieder machen es die Politik und die Medien sogar mit uns „Erwachsenen“.

Überlegen Sie mal,

  • Was sind Ihre eigenen besonderen Talente?
  • Wie bringen Sie Ihre ureigenen Potenziale zum Wohl aller ein?

Jeder Einzelne von uns kommt mit einem ureigenen Potenzial auf diese Welt, mit seinen individuellen eigenen Leidenschaften, Fähigkeiten und Talenten, das so, wie es ist, nur etwa alle 22500 Jahre vorkommt.

Die Kreativität von Kindern liegt bevor sie in die Schule kommen noch sehr hoch und wenn sie diese verlassen, hat diese sich fast halbiert. Ihre Einzigartigkeit wurde genormt und ihr Eigensinn aberzogen.

Weil Eigensinn wird als etwas Negatives angesehen und eigensinnige Menschen sind von Wirtschaft, Religion, Industrie und Politik nicht gewünscht.

Eigensinnige kann man nicht manipulieren und „klein halten“. Mit angepassten Leuten kann man alles machen und versucht ihnen dann noch einzureden, dass das Wichtigste die Bestätigung und die Anerkennung von anderen Menschen ist.

Nein! Unsere eigene Selbstachtung ist das wichtigste, egal was die Anderen sagen. Würden wir uns alle bedingungslos selbst lieben, dann hätte sich  zum Beispiel niemand getraut wegen eines Corona-Virus ein Kontaktverbot oder besser gesagt eine staatlich verordnete Freiheitsberaubung anzuordnen, denn das war es.  Denn wir wären von selbst schon vorsichtig, weil wir unser Leben und uns selbst lieben und auch einen Sinn im Leben hätten, den wir bereits erkannt hätten. Wir wären gar nicht bereit dazu unser wertvolles Erdenleben risikobereit und leichtfertig aufs Spiel zusetzen.Außerdem würden die von uns gewählten Volksvertreter im Februar so vorausschauend gewesen sein, dass sie Großveranstaltungen wie Fasching, Karneval wie auch die Kommunalwahl und Co zu unserem Schutz verhindert hätten und auch jeden Einreisenden aus Risikoländern bei der Einreise zurückgewiesen hätten. Wir wären es uns Wert gewesen, vorsichtig zu sein.

Wobei ich denke, dass der Virus schon einen Sinn hatte, nämlich uns zu zeigen, wirklich zu leben mit Sinn und Freude und nicht ewig nur das Wochenende, den Urlaub oder die Rente oder was auch immer herbeizusehnen. Sprich immer auf etwas zu warten und den Rest als notwendiges Übel anzusehen.

  • War Ihr Leben bisher Ihr eigenes Leben oder wurde es von anderen beherrscht?
  • Haben Sie Ihr Leben selbst bestimmt? Oder haben Sie auf Ihre Selbstbestimmung verzichtet, des lieben Friedens willen?
  • Gab es oder gibt es manchmal eine Innere Stimme, die Sie fragt „Ist das wirklich Dein Leben oder machst Du das nur, weil Du jemandem anderen gefallen möchtest“.

Dieses selbstbestimmte Leben wäre ein sinnerfülltes Leben, denn Sie persönlich hören auf Ihre Intuition und Sie selbst übernehmen Verantwortung für Ihre Lebensführung.

Und wissen Sie was, das wäre für Sie sehr viel gesünder. Das psychische Wohlempfinden hat auf den Körper eine entzündungshemmende und stressdämpfendeWirkung.

Bei der Auswertung einer 1992 angelaufenen Langzeitstudie, mit fast 7.000 teilnehmenden US-Amerikaner im Alter zwischen 51 und 61 Jahren, kamen für diese Zeit 2006 folgende wichtige Ergebnisse heraus:

  • „Einsamkeit tötet – sie ist so mächtig wie Rauchen und Alkoholismus“ sagt Robert Waldinger, Leiter der Studie. So sei es der rege Austausch mit Freundeskreis und Familie, der ältere Menschen gesund hält, wie die Studie belegt. Klasse und jetzt dürfen diese Älteren seit Beginn der Corona-Virus-Zeit keinen Besuch und keinen Kontakt zu ihrer Familie haben. Das ist kein Schutz dieser Menschen sondern vorsätzliche Körperverletzung, wenn man sie nicht selbst fragt und sie das selbst entscheiden lässt.
  • Und unter den Studienteilnehmern, die in den folgenden Jahren verstarben, waren weit mehr Menschen, die keinen oder nur einen niedrigen Sinn in ihrem Leben sahen. Die Sterbewahrscheinlichkeit war sogar doppelt so hoch bei den Menschen ohne Sinn im Leben wie bei denjenigen, die ihren Sinn im Leben genau kannten.

Das heißt einen Sinn in seinem Leben zu finden ist lebensverlängernd. Also nutzen Sie Ihre Zeit und überlegen Sie genau, was Sie eigentlich wollten: Mein Sinn ist es, die bedingungslose Liebe zu sich und somit zu anderen, selbst zu lernen, anzuwenden und als Lebensmodell zu verbreiten, weil diese den Frieden auf dieser Erde erst möglich macht.

Ihre Brigitte H. Alsleben

 

 

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