„Schnauze Sie Verschwörungstheoretiker!“ ist nicht unbedingt ein Argument?!

„Schnauze Sie Verschwörungstheoretiker!“ ist nicht unbedingt ein Argument?!

Seit geraumer Zeit gibt es fast keine sachlichen Diskussionen mehr. Gerade jetzt in Zeiten einer Krankheit Namens Covid19, von der niemand so ganz genau weiß, was sich daraus entwickelt. Die einen sagen Katastrophe und haben dafür gesorgt, dass das gesamte Wirtschafts- und demokratische Parteisystem durch Ausgangssperren, Herunterfahren ganzer Wirtschaftsbetriebe, monatelanger Schulschließungen, Alten- und Pflegeheime für die Bewohner in Gefängnisse umwandelten und anderen Unmöglichkeiten aufs Spiel gesetzt worden ist.

Die anderen ebenso namhafte Experten, wie Stanford-Professor John Ioannidis, Sucharit Bhakdi deutscher Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie, Dr. Wolfgang Wodarg, Karin Mölling und viele andere werden und wurden ignoriert oder diffamiert.

Es gibt sogar Anfeindungen, Diffamierungen  gegenüber Menschen die die Fakten nur anders interpretieren , die die Diskussion sachlich führen wollen. Diese werden sogar noch bestraft, mit der Drohung, dass sie ihren Studienplatz oder sogar eine Professur verlieren.

Ja geht es noch?

Darf man in Deutschland im Jahr 2020 nicht mehr recherchierte Fakten entgegen die vorgegebene Meinung äußern und es friedlich zu Gehör bringen?

Muss man befürchten, dass sofort Zwangsmaßnahmen, wie bei unartigen Kindern folgen?

Muss man Zwangspensionierungen, Praxiszulassungsverlust, Mobbing und Arbeitsplatzverlust und sogar Studienplatzwegnahme befürchten, weil man lesen kann und somit sich eine eigene Meinung bilden konnte und diese verbreitete?

Ist es wieder so weit?

Wozu haben wir zig Jahre jedes einzelne Schuljahr in allen Fächern, vielleicht Ausnahme Mathematik, die Greueltaten des Dritten Reiches durchnehmen müssen. Jedes Schuljahr wurde in Geschichte darüber lang und breit berichtet und auch mein Abithema kam aus dieser Diktatur-Epoche.

Ich bin 1970 zur Schule gekommen und habe bis zum Schluss meiner Schulkarriere 1985 wirklich bis zum Erbrechen alljährlich diese Nazi-Diktatur durchgenommen. Das müssten zumindest die westdeutschen Politiker, Medienmacher und Mainstreamzuschauer doch auch gehabt haben.

Zudem wurde 1989 eine weitere Diktatur beendet und es ist doch noch in unseren Köpfen, wie lange der Weg war von der „SED-Diktatur“ mit Fluchtopfern, Stasi-Überwachung und Grenztodesstreifen über die Demonstrationen mit Panzereingriff der Sowjetunion 1953 und später mit „Wir sind das Volk“ zum Zusammenschluss der beiden Staaten zu einem vereinten Deutschland.

Warum gibt es Widerstand gegen andere fundierte Expertenmeinungen und gegen Gespräche oder sogar Ablehnung gegenüber einer Zusammenarbeit von allen Fachleuten und Spezialisten mit fundiertem Wissen und Erfahrung bei den vorherigen Vogel- und Schweinegrippenausbrüchen.

Einem Allgemeinen Miteinander zum Wohle von uns allen und kein Aufeinanderhacken und Beleidigen. Wir haben Rezession, Millionen Kurzarbeiter, Arbeitslose und einen Riesenzuwachs an Hartz-IV-Empfängern. Es müssen Milliarden, wahrscheinlich Billionen Beträge aufgewendet werden, damit sie nicht vollkommen kaputt geht unsere Marktwirtschafts- und Demokratiegrundlage.

Aber es war ja vorher schon so! Lange ist es her, dass Themen wirklich besprochen worden sind, ohne dass einer dem anderen sofort das Wort im Munde umdreht oder ihn in ein bestimmtes Klientel hineinstecken möchte.

Genauso wie jetzt das Totschlag-Argument gegen ein konstruktiven Wissensaustausch der Verschwörungstheoretiker ist, waren es früher der Faschist, Linker oder ähnliches wenn man sich traute etwas gegen die allgemein herrschende Meinung zu sagen.

Warum?

So kommen jedenfalls keine wirklichen lösungsorientierten Gespräche in Gange. Keiner kann alles wissen und jeder holt sich wenn er Probleme hat einen oder bei großen Unwegbarkeiten möglichst mehrere Experten.

Ich finde es befremdlich und unbegreiflich, dass gegen diese Fachleute, mit Erfahrung gerade im benötigten Bereich so intrigiert wird.

Wer hat denn was davon, wenn diese Covid19-Erkrankung zum Staatsbankrott führt, nur weil man nicht alle Hilfen von Fachleuten angenommen hat? Doch nur Leute, die das demokratische System schwächen wollen, oder aus dem Gegenteil vom Miteinander etwas zu lösen, also dem Gegeneinander, profitieren.

Es kommt zur Schwächung des Zusammenhalts gegen Dritte einerseits aber auch zur Teilung der Bevölkerung, bei der, der überwiegende Teil zu den Angepassten und Mitläufern wird, die mithelfen die Eigensinnigen in Schach zu halten.

In meinen Beiträgen und auch in meinem Buch sprach ich noch davon, dass man bloß den Verdacht haben könnte, dass uns der Eigensinn vorsätzlich ausgetrieben werden sollte. Jedoch bin ich jetzt, gerade in dem Umgang mit uns hinterfragenden Bürgern während der Coronakrankheit vollends überzeugt worden, dass wir wirklich mit voller Absicht den Eigensinn abgewöhnt bekommen haben.

Eigensinn wird als etwas Negatives angesehen und eigensinnige Menschen sind von Wirtschaft, Religion, Industrie und Politik nicht gewünscht.

Eigensinnige kann man nicht manipulieren und „klein halten“. Mit angepassten Leuten kann man alles machen und muss es nicht mal erklären oder gar dem Volk, dessen Vertreter unsere Politiker ja eigentlich sind, zuhören.

Doch unsere Eltern oder Großeltern konnten oder kannten oft gar nichts anderes. Ihnen ist der Eigensinn als „Halsstarrigkeit“ geradezu vorsätzlich oft schon im Säuglingsalter und auch besonders in der Schule ausgetrieben worden, damit aus ihnen angepasste, also passende Bürger werden, die sich nicht gegen Ausbeutung, Bevormundung, Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen (durch Shutdown), Freiheitsberaubung, Gesundheitsgefährdung (Masken- oder Impfpflicht ohne wirkliche Expertise), Beschimpfungen oder Panikmache usw. wehren, weil sie es gar nicht mehr merken.

Ja, jetzt höre ich schon: „oh Selbstliebe, das ist der Weg zum Untergang, wo hat uns der Narzissmus eines Mannes, denn schon hingebracht?!“

Ja da wissen sie es plötzlich wieder, dass es eine Diktatur gab.

Also doch noch etwas vom Schulstoff übriggeblieben oder von den alljährlich zu den Jahrestagen ausgestrahlten Sendungen, wo sie sich geradezu übertreffen an Aussagen, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Ja aber wo, hat uns das hingebracht? Dahin dass wir einzeln oder kollektiv immer unbedingt „Everybody’s Darling“ sein möchten oder vollkommen resigniert über alles und jeden jammern oder meckern, jedoch nie oder nur in seltenen Fällen mit uns selbst vollkommen im Reinen sind.

Narzissmus ist eben keine Selbstliebe , sondern pure Angst, dass man von anderen nicht geliebt wird. Und entsteht gerade aus dem Gegenteil, aufgrund mangelnder Selbstwertschätzung! Also besteht bei Narzissten ein Mangel an Selbstliebe!

Hier somit der erste Schritt zur Selbstliebe: Werden Sie sich Ihres Selbstwertes bewusst. Sie sind jedem einzelnen anderen Menschen auf dieser Welt ebenbürtig. Wir sind alle gleich, egal ob Virologe, Politiker, Milliardär, Arzt, Obdachloser, Verschwörungstheoretiker, Verschwörer, Automonteur, Tatortreiniger, Forscher, Aushilfe, Kindergärtner, Kanalreiniger, Rechtsanwalt, Lehrer, Brückenbauer, Reinigungsfachkraft, Professor, Politiker, Manager, Arbeitsloser, Mann oder Frau oder, oder, oder… Jeder Einzelne ist wichtig und hat seine Bestimmung hier auf der Erde!!! Wir sind alle gleich! Wir sind Menschen, die mit einer „Berufung“ und „Kraft“ auf diese Erde gekommen sind. Nicht mehr und nicht weniger!

Werden Sie sich Ihrer Fragen, Wünsche und Ansinnen an Ihr Leben und Ihres Unbewussten bewusst , damit Sie als mündiger, eigenverantwortlicher Bürger gesehen werden und nicht zum unmündigen Exemplar der menschlichen Rasse, das man hin- und herschieben kann, wie man möchte, degradiert werden.

Dazu gehört auch eine Kommunikation , die jede konstruktive und lösungsorientierte Meinung fördert und Diffamierungen, Beleidigungen, Shitstorms als Ausdrucksweisen von selbsthassenden Narzissten identifiziert und ignoriert.

Denn „Schnauze Sie Verschwörungstheoretiker“, „So wird’s gemacht, Basta“ oder „Das wird gemacht aus Äpfel amen“ sind eben keine lösungsorientierten, zielfördernde Argumente.

Ihre Brigitte H. Alsleben

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