Wir können uns nur selbst ändern! Dann wird sich auch unser Außenleben wandeln und somit die Gesellschaft sich verändern.

Wir können uns nur selbst ändern! Dann wird sich auch unser Außenleben wandeln und somit die Gesellschaft sich verändern.

„Die Rücksicht auf das Recht der anderen – das ist der Friede.“

Benito Juárez (1806 – 1872)

Denn erst, wenn Einer dem Anderen das Recht gibt so zu leben, wie dieser Andere es möchte, natürlich nur so weit, dieser Andere NICHT die Freiheit des Ersteren beschneidet, wird Frieden herrschen.

Wenn ein Land dem anderen Land seine Lebensweise aufoktroyieren will, kommt es zum Unfrieden. Kriege entstehen so.

Das ist natürlich auch dann so, wenn einige wenige ihre Lebensvorstellungen dem Rest der Bevölkerung überstülpen wollen.

Wann kann ich nur Rücksicht auf das Recht anderer nehmen?

Wenn ich mit mir selbst absolut im Reinen bin, mich selbst ohne wenn und aber anerkenne und das selbe Recht auch den anderen zuerkenne und nichts aber auch gar nichts als persönlichen Angriff aufnehme.

Jemand, der sich selbst im Kern, als Mensch schon wertschätzt, wird nicht versuchen sich mit Diffamierung, Verleumdung, Panikmache, Gewalt durchzusetzen. Er wird nicht versuchen, sich selbst durch Macht, Geld, Ansehen oder Prestige zu erhöhen, denn er hat keine Angst vor anderen Menschen.

Ja das ist es, wenn Personen sich selbst nicht achten, nicht wertschätzen, nicht vollends anerkennen, haben sie Angst auch von anderen nicht geliebt zu werden.

Sie werden alles im Außen versuchen, dass sie von anderen geschätzt werden und sei es mit, angeblicher Fürsorge (eine Mutter macht ihr Kind krank um es zu pflegen und als gute Mutter geschätzt zu werden), Gewalt oder eben mit Geld.

Der Mensch ist derjenige, welcher! Und beim Menschen spielt ein ganz großer unbekannter Faktor mit. Das sind seine Erfahrungen, Überzeugungen, Glaubenssätze über sich selbst. All das verbirgt sich im Unterbewusstsein.

Zum Beispiel Angst, oder Ohnmacht, nie wieder schwach zu sein, sich nicht wehren zu können, anderen ausgeliefert zu sein, kommen aus dem Unterbewusstsein. Dort sind diese irgendwann als Baby oder Kleinstkind eingelagert worden. Die schlimmsten und verheerendsten Beispiele sind uns leider aus der Geschichte anhand von Diktatoren allzu bekannt. Was klein und unbedeutend erscheint, kann weitreichende schlimme Folgen haben.

Deshalb wehren Sie den Anfängen und kümmern Sie sich um Ihre Gefühle. Wie ich das meine? Dazu zwei Besipiele.

Ein Klient von mir war schnell aufbrausend und lautstark, wenn er meinte, dass er übergangen worden ist. Er war erst zufrieden, wenn alles nach seinem Willen ging. Ich bat ihn, sich daran zu erinnern, wann er das erste Mal dieses Verhalten hätte zeigen wollen, bei dem Menschen, der ihn als Kind diese Ohnmacht fühlen ließ. Nach vielen Situationen in seinem Leben, die ihn in die Ohnmacht zwangen, wo er immer laut, wütend und fast brutal wurde, um diese Ohnmacht nicht wieder fühlen zu müssen, kam die Ursprungssituation ans Licht. Als Kleinkind, er war sechs Jahre alt, ging von einem Tag auf den anderen seine Mutter weg und nahm nur einen Bruder mit und ließ die anderen beiden Söhne beim Vater. Er wollte auch mit seiner „Mutti“ gehen. Er hatte geweint und das einzige, was kam, war dass sein Vater mit ihm schimpfte und ihn anschrie „ein Junge weint nicht“. Seitdem hatte er gar nicht mehr an die Situation gedacht. Seine Mutter hatte er immer mal wieder sporadisch gesehen, musste aber beim Vater wohnen. Auch mit seinem bei der Mutter lebenden Bruder hat er immer gehadert. Er hat die Trauer und die Wut über die Eltern weggedrückt. Auch er fühlte sich falsch, weil nicht er von der Mutter mitgenommen worden ist.

Eine andere Klientin, kam zu mir, weil sie immer an Verlassenheitsangst litt und sehr „klammerte“, wie sie es selbst ausdrückte oder gar nicht erst sich auf einen anderen Menschen einließ, mit der Maßgabe, der verlässt mich auch sowieso wieder und er muss mir seine Liebe beweisen. Hier war es die Trennung der Eltern.  Die Klientin war damals als Kind im Krankenhaus, als die Mutter ihren Auszug organisierte und das Kind musste nach diesem Aufenthalt in eine ganz andere Wohnung „nach Hause kommen“ ohne den Vater. Der Vater hat nach Jahren neu geheiratet und wurde nochmals Vater. Die Klientin hat dem Vater immer die Schuld gegeben, dass er nicht um sie gekämpft und sich nicht um sie gekümmert hat. Sie war traurig, fühlte sich alleingelassen und auch wütend und bekam den Glaubenssatz, dass sie es nicht wert war, vom Vater geliebt zu werden. Doch auch sie verdrängte diese Gefühle auf Dauer.

Gefühle, die nicht gefühlt werden wollten, sind verdrängt und verbuddelt worden. Doch sie sind nicht verschwunden. Die Energie ist immer da und zieht durch das Resonanzgesetz immer wieder solche Situationen in das eigene Leben hinein. Das erste Beispiel in Form von Situationen und Dingen, die er nicht verhindern konnte und denen er sich ausgeliefert fühlte, also seine Ohnmacht immer wieder sich zeigte. Das zweite Beispiel war so, dass sie alles mit sich machen ließ, nur um einen Partner zu halten oder zu bekommen.

Gerade jetzt, wo so viel Ungereimtheiten, Unfrieden und Gewaltbereitschaft sich zeigen, ist es so wichtig, sich auch um seine eigene ausgestrahlte Energie zu kümmern. Sprich, welche Energie senden wir bewusst oder unbewusst aus? Versprühen wir hochschwingende Energie, wie Vertrauen, Freude und Liebe oder niedrige Schwingungen durch Mißtrauen, Ohnmacht, Angst, Wut, Trauer usw.

Das bedeutet, Sie sind wichtig für die Welt und nur Sie haben immer und überall Einfluss auf Ihre Lebensrealität, so oder so.

Denn Jeder, der die Welt und ihre Missstände verändern will, hat nur in einem einzigen Leben, die Möglichkeit etwas zu verändern, in seinem eigenen Leben.
Bis bald
Ihre Brigitte H. Alsleben

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