Wenn Einem mal wieder alles zu viel wird… dann erstmal eine Auszeit von der Realität

Wenn Einem mal wieder alles zu viel wird… dann erstmal eine Auszeit von der Realität

Ein Element des Alslebenprinzips® ist ja die Selbstliebe und die wiederum beinhaltet Selbstvergessenheit samt einer Auszeit von der Realität bzw. ein gewolltes Abschweifen.

Das kann aus sporadisch eingelegten einzelnen Minuten am Tag bestehen, währenddessen Sie sich im übertragenen Sinne an Ihren Lieblingsplatz denken.

Oder eine von mir gern verwendete Methode, ist das sich bewusste Entspannen mit Bildern oder Filmen. Lassen Sie alle zwei Stunden mal eine Minute lang „Ihre Seele baumeln“. Danach sind Sie frisch, kreativ und doppelt aufnahmefähig. Sie können sich dazu gedanklich in Ihre Lieblingsgegend begeben oder aber ein Bild ansehen oder Sie blicken entspannt in die Weite.

Da es jedoch nicht länger als ein bis drei Minuten sein sollten und es keinen Sinn macht, einen tickenden Küchenwecker neben sich hinzustellen, habe ich kleine Videosequenzen von einer Minute oder mehr angefertigt, mit denen ich in meinem Lifecoaching auch immer wieder arbeite.

Wenn auch Sie das nachempfinden wollen, dafür habe ich „Kleine Auszeiten“ hier auf dieser Webseite oder aber eine Auswahl von Fotos aus den letzten beiden Tagen hier in der Gegend aufgenommen. (Zu Alsleben’s Fotos!)

Es sind oft die kreativsten Minuten. Mein Innerstes hat dann zum Beispiel endlich die Möglichkeit, mir die bereits in mir selbst angelegten Lösungsvorschläge für meine Fragen oder Projekte zu unterbreiten.

Das war jedoch nicht immer so, ich musste bis vor zehn Jahren buchstäblich ausgebremst werden, von immer anderen Vorkommnissen, die mich dann einfach dazu zwangen ruhig zu werden. Da fragte ich mich dann stets: “ Und warum passiert gerade mir das wieder?“, “ ja, weil Du sonst nicht auf mich, deine Seele, gehört hättest, Sorry es ging nicht anders.“

Diese Art von Aufdecken eigener ungewollter Anteile ist auch wieder Selbstliebe.

Aber zurück zum Thema, probieren Sie es aus, wenigstens ein paar Minuten nur sich selbst und die hochkommenden Gefühle zu beobachten. Lassen Sie Trauer, Wut, Ohnmacht, Ängste zu. Denn auch wenn Sie diese weiterhin verdrängen  wollen, diese ungewünschten Gefühle, die da hoch kommen, sind trotzdem da. Und die können ungewünschte Nebenwirkungen für das eigene Leben haben, wenn man sie nicht endlich anerkennt. Jedoch einem dann auch helfen, etwas zu korrigieren in Richtung eigenem Wunschleben.

Das können nur Sie selbst!

Gönnen Sie sich Muße und Sie werden einerseits Ihre unbewussten Seiten finden, diese sich ansehen und so erlösen können und andererseits Ihre spezifischen in Ihnen angelegten Talente und Fähigkeiten entdecken, die nur alle 22500 Jahre genau so wieder auf die Erde kommen. Jeder hat seinen spezifischen Sinn für diese Welt.

Bedenken Sie, dass Ulrich Schnabel in seinem Buch „Muße, vom Glück des Nichtstuns“ auf S. 163/164, schreibt, „Erst als der Homo sapiens  Zeit für scheinbar nutzlose Tätigkeiten fand, für Malerei, Bildhauerei, Musik oder die Betrachtung der Sterne, entwickelte er seinen Sinn für Kunst und Wissenschaft und damit für genau jene Qualitäten, die seine Gattung am Ende nachhaltiger voranbrachten als jeder noch so erfolgreiche Jagd- oder Beutezug.“

Oder Miguel de Unamona (1864-1936) span. Philosoph und Schriftsteller, „Eine gewisse Anzahl von Müßiggängern ist notwendig zur Entwicklung einer höheren Kultur.“

Und Bertrand Russell (1872-1970), britischer Philosoph meinte sogar „Ohne die Klasse der Müßiggänger wären die Menschen heute noch Barbaren.“

Also wenn wir etwas Nachhaltiges tun möchten, dann lassen Sie uns, uns Muße gönnen, denn damit sind wir jetzt und zukünftig ein Geschenk für unsere Umwelt und Nachfahren.

Gerade in den Zeiten, wo die Außenwelt immer unruhiger wird, ist es wichtig, dass wir Ruhe bewahren, in uns selbst ruhig werden und uns auf uns Selbst konzentrieren, damit wir so ein Segen für die Umwelt sind. Das ist alles tätige Selbstliebe und die kommt allen zu Gute!

Ihre

Brigitte H. Alsleben

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