Warum lassen wir uns das antun? Nur weil wir glauben brav sein zu müssen? Wie kommt das?

Warum lassen wir uns das antun? Nur weil wir glauben brav sein zu müssen? Wie kommt das?

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr

Was können wir nicht ändern? Die Welt, das Wetter, andere Menschen!

Was können wir ändern? Nur uns selbst! Unser Denken zum Beispiel.

Dazu ist es wichtig, dass wir uns unsere Gedanken mal bewusst machen.

Was ist zum Beispiel Ihr Weltbild? Wie sehen Sie die Welt? Die Anfänge hierzu wurden schon in der frühesten Kindheit gelegt als Überzeugungen und Vorstellungen.

Was hörte man als Kleinstkind immer wieder, „Sei schön brav“

Ich war zum Beispiel auch lange davon überzeugt,dass ich nur dann geliebt werde, wenn ich brav bin, da ich das als Kleinstkind von meiner Großmutter und den Eltern und anderen so mitbekommen habe.

Doch was hieß brav sein damals denn genau?

  • Für meine Großmutter war ich es, wenn ich nicht geweint habe, wenn sie allein mit mir war.
  • Für meinen Vater, wenn ich kein Spielzeug in der Wohnung verteilt habe,
  • für meine Mutter wenn ich abends ohne Komplikationen ins Bett ging.
  • Bei Nachbarn, wenn ich ruhig war,
  • bei Besuch, wenn man mich nicht bemerkt hat  oder wenn ich „danke“ für etwas Geschenktes gesagt habe.

Sie sehen jeder hat etwas anderes darunter verstanden.

Später als ich merkte, dass ich es jedem versuchte, Recht zu machen, damit ich als brav galt und  dafür geliebt mir vorkam, wurde ich unglücklich. Denn ich fragte mich? Ist das alles, es anderen Recht zu machen?

Nein, ich musste und muss mit mir leben und zurechtkommen und das hieß als Konsequenz, dass ich mich davon verabschiedet habe brav oder „genormt zu sein“, und fing an so zu leben, wie ich es wollte und nicht wie meine Bekannten, Verwandten, die Regierung, mein Umfeld, die Medien oder die Werbung es möchten.

Ich wurde eigensinnig, hörte also auf meine eigenen Sinne!

Es ist kein Ungehorsam eigensinnig zu sein, sondern es zeigt, dass man sich seines ureigenen Selbst bewusst ist. Bevor man meine Zeilen in den falschen Hals bekommt oder missverstehen will, Eigensinn ist nicht, dem anderen seine eigenen Vorstellungen oder seine Meinung überzustülpen. Wie es jetzt zum Beispiel unsere Politik oder unsere Medien versuchen zu tun.

Natürlich meine ich auch nicht, dass sich jetzt jeder wie die Axt im Walde aufführen sollte.

NUN ERWARTEN UNSERE VON UNS GEWÄHLTEN POLITIKER; DASS WIR SCHÖN „BRAV“ SIND!

Auf welcher Grundlage eigentlich?

Frau Merkel hat nach Artikel 56 GG bei Amtsantritt folgenden Eid abgelegt:„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen (das bedeutet den des deutschen Volkes) Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Sie hat meiner Meinung nach, einen Meineid geleistet denn sie hat unserem Land geschadet, dadurch dass sie nicht viele Expertenmeinungen und keine Expertenkommision eingerichtet worden ist, nicht den Rat, von erfahrenen Fachleuten gehört hat und nicht wissenschaftlich im Falle der Viruskrankheit Covid 19 vorgegangen ist. Sie haben Prognosen genommen und nach denen gehandelt.

„Die Politik hat sich bei den Maßnahmen gegen Corona auf den Rat von zu wenigen Fachleuten gestützt. Nötig ist ein breit aufgestelltes Expertengremium…Bis heute sind im Wesentlichen nur zwei Fachrichtungen, Virologen und mathematische Modellierer, in den Medien und von der Politik gehört worden. Die anfänglichen Modellrechnungen insbesondere der Wissenschaftler des Imperial College in London waren maßgeblich für die politischen Entscheidungen zum Lockdown verantwortlich. Sie ergaben, dass es weltweit 40 Millionen Covid-19-Tote geben würde; für Deutschland wurden 1,1 Millionen Intensivpatienten prognostiziert.

Diese Prognosen sprachen also von 40 Millionen Toten.

Wieviele  an oder mit Covid19 verstorbene Menschen gab es weltweit bis heute denn wirklich?

842.208 Menschen sind weltweit bis heute an oder mit Covid19 gestorben.

Zahlen von https://www.worldometers.info/coronavirus/

 

…für Deutschland wurden 1,1 Millionen Intensivpatienten prognostiziert.“ (auch von Modellrechnungen insbesondere der Wissenschaftler des Imperial College in London) Wie Sie den Abbildungen entnehmen können, ist diese Zahl nie erreicht worden.

Zumal es bis heute gerade einmal 242. 328 Fälle gab , von denen 98 Prozent leicht verliefen.

Es gibt also bis zum heutigen Tag seit Beginn der Viruserkrankung  insgesamt 242.328 Positiv Getestete , von denen 217.061 bereits wieder genesen sind und 9.361 mit oder an Covid19 verstorbene Menschen.

Hier noch die Belegung der Intensivbetten am 28.August 2020 in Deutschland nach Bundesländern und auf der anderen Abbildung die Entwicklung über die Zeit hinweg seit 28. Februar 2020.

Die von der Politik als Entscheidungsgrundlage übernommenen Hochrechnungen gingen von der Grundannahme einiger Virologen aus, dass das Virus vollkommen neu sei und sich jeder, ungeachtet anderer Faktoren, infizieren könne, dass es also weltweit keine Immunität gegen das neue Virus gebe. Dem ist aber nicht so. Das Immunsystem vieler Menschen ist offenbar durch frühere Kontakte mit Viren aus der Coronagruppe mit deren und ähnlichen Antigenen vertraut – so bei der saisonalen Grippe, die ja durch einen Virencocktail, dem häufig auch Coronaviren angehören, hervorgerufen wird –, weshalb viele Menschen offenbar eine Immunität oder Teilimmunität gegen Sars-CoV-2 aufweisen. Eine Teilimmunität gegen Sars-CoV-2 erklärt auch die langen Inkubationszeiten – und warum sich nur vergleichsweise wenige Menschen infizieren, viele nicht sehr schwer erkranken oder ganz symptomlos bleiben.

Für die Einschätzung einer Pandemie ist es grundsätzlich wichtig, genügend große repräsentative Zufallsstichproben der gesamten Bevölkerung mit validierten serologischen Antikörpertests in regelmäßigen zeitlichen Abständen zu untersuchen, um die Dynamik des viralen Geschehens und den Immunstatus der Bevölkerung richtig beurteilen zu können. Nur so kann die Gefährlichkeit der Infektion für die Menschen, je nach deren Alter und sozialer Gruppe, genauer berechnet werden.

Diese Arbeitsweise der bevölkerungsbezogenen Epidemiologie ist in der Lage, mit empirisch gewonnenen Daten Hochrechnungen, Prognosen und Modellannahmen zu überprüfen. Gleich zu Beginn der Pandemie wurde von Epidemiologen wie John Ioannidis, Professor an der Stanford-Universität in Kalifornien, gefordert, repräsentative Bevölkerungsstichproben zu untersuchen, um zu realistischen Todesraten und einer realistischen Einschätzung der Gefährlichkeit der Pandemie zu kommen. Inzwischen hat er eine Übersichtsarbeit über 36 solcher weltweit durchgeführten Zufallsstichprobenuntersuchungen mit serologischen Antikörpertests vorgelegt: Die darin erhaltenen IFR-Zahlen liegen viel niedriger als die zu Beginn der Pandemie gemachten Schätzungen einiger Virologen.

Viele nun vorliegende Studien zeigen aber, dass die Infection Fatality Rate (IFR), der Anteil der Todesfälle an allen Corona-Infektionen, in einem Bereich von 0,1 bis 0,3 Prozent liegt, also dem einer normalen Grippe. In diesen Studien wurden repräsentative Zufallsstichproben von Bevölkerungsgruppen untersucht und die Infizierten durch serologische Antikörpertests identifiziert. Dabei stellte sich heraus, dass die Zahl der mit Sars-CoV-2 Infizierten viel größer ist als die der positiv getesteten Menschen mit Symptomen. Wenn die Covid-19-Todesfälle auf diesen größeren Nenner bezogen werden, errechnen sich deutlich geringere IFR-Zahlen als vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der WHO angegeben. Mittlerweile haben wir verlässlichere Daten darüber, dass die Coronapandemie nicht so gefährlich ist wie ursprünglich angenommen.

Dieser Artikel wurde geschrieben von

  • Dr. med. Angela Spelsberg Abschluss in Epidemiologie von der Harvard-Universität. Vor zehn Jahren hat sie sich intensiv mit der Schweinegrippe-Pandemie auseinandergesetzt. (Sie ist die Ex-Frau von dem Gesundheitsexperten Herrn Karl Lauterbach, von dem sie sagt er ist kein Mediziner sondern Politiker und hat in Harvard Gesundheitsmanagement studiert und nicht wie sie Medizin)
  • Ulrich Keil, Dr. med. und Ph.D., ist emeritierter Professor am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Universität Münster. Er war Berater der WHO und von 1994 bis 2012 Direktor des WHO-Kooperationszentrums für Herz-Kreislauf- und andere chronische Erkrankungen an der Universität Münster.

Dies alles hätte eine selbstbewusste Bevölkerung immer wieder angemahnt und würde nicht unbedingt als „Brav“ gelten wollen.

Wie sonst ist es zu erklären, dass wir uns wie unmündige Kinder behandeln lassen, die man angeblich zwingen muss, bei denen man die Zügel anziehen muss (Sprachweise von einigen Politikern in letzter Zeit), bestrafen muss und wenn nötig wegsperrt. Und dann noch verlangt , diesen Zwang, diese Aufsicht und Bestrafung noch als gut für sie empfindet. Denn man will sie ja nur „brav“ machen.

Komisch, mir kommt da sofort das Bild eines schlagenden Elternteils in den Sinn, das seinem Kind dabei noch erklärt, „ich mache das nur weil ich dich liebe und du ein guter Mensch wirst.“

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass wir alle, die wir diese Regierungen mal gewählt haben, erwachsen sind und uns die Politiker auf Augenhöhe ohne wenn und aber und ohne jegliche Ausnahme zu behandeln haben. Davon scheint unser bayrischer Ministerpräsident Markus Söder noch nichts gehört zu haben. wenn er sagt „Wir müssen jetzt die Zügel wieder anziehen“ und die Strafen für Maskenverweigerer werden erhöht. Klar solange die Maskenpflicht in den Läden, dem öffentlichen Nahverkehr und in öffentlichen Gebäuden gilt, halte ich mich daran, aber nicht weil ich vernünftig bin oder daran glaube, dass ich mich oder andere damit schütze, sondern, weil es reine Pflicht ist und unter Strafe steht, es nicht zu tun.

Vernunft wäre, es nicht zu tun, weil ich mir selbst mit der Maske schade und ich anderen damit auch nicht helfe.

Denn ich bin der Ansicht, dass der Mund-Nasen-Schutz genauso wenig gegen Viren hilft, wie ein selbstgehäkeltes Kondom  HIV oder eine ungewollte Schwangerschaft verhindert. Nein, die Maske schadet sogar der eigenen Gesundheit und wer Schaden von uns abwenden wollte, was ja nach Amtseid eine der Aufgaben deutscher Politiker uns dem Volk gegenüber ist, müssten diese diese Pflicht sofort beenden.

Zumal es zahlenmäßig sogar offenbar wird, dass sie gar nichts bringt. Es werden immer weniger Menschen, die Positiv auf SARS-CoV-2 sind, nur die Testzahlen haben gewaltig zugenommen.

 

Und wo bleibt ein Test, der auch wirklich zugelassen ist, festzustellen, ob es sich bei dem Getesteten um einen Infizierten handelt oder nicht. Der Test hat eine Fehlerquote in Deutschland von etwa 1,4 %. Wenn, wie jetzt die Situation besteht, dass es nur noch wenige echte Infizierte gibt, weil es eine Grundimmunisierung gibt, kann es passieren, dass mehr falsch-positive sich ergeben.

Solange unsere gesetzgebende Gewalt jedoch keine Pflicht sieht, angesichts der Tragweite ihrer, meiner Meinung nach, seit Beginn des Ausbruchs von Covid 19 falschen Entscheidungen, sich zu entschuldigen und schleunigst zurückzutreten oder wenigstens wirkliche Fachleute hinzuzuziehen und umzuschwenken, wird die Bundesrepublik Deutschland zu einem Scherbenhaufen mit Millionen von zusätzlichen Arbeitslosen, Billionen von Schulden und einer am Boden liegenden Wirtschaft. Die Drohung eines zweiten Lockdowns ist angesichts der Zahlen genauso ein Verbrechen dieser Politiker an uns.

Aber wo bleibt der Aufschrei der allgemeinen Bevölkerung, wo bleibt die Empörung bei Ärzten, Anwälten und Gerichten angesichts der Panikmache und dem dilettantischen Tun?

Nein alle waren schön brav und um als noch braver zu erscheinen, denunzierten manche sogar andere.

Ich bin sogar der Meinung, dass manche ganz wild darauf wären zu petzen und anderen dabei gerne zusehen würden wie sie an den Pranger gestellt werden, weil sie keine Maske getragen haben oder sonst irgendein Delikt. Sie sagen, das wird es nie geben! Hätte ich bis vor einem halben Jahr auch gesagt, aber die Zeit danach hat mich eines besseren belehrt und ich weiß heute, wie es seit 1933 zur Machtergreifung Hitlers gekommen ist.

  • Die überwiegende Mehrheit, die sich alles antun lässt nur um anerkannt zu werden,
  • die sich in Medien alles erzählen lässt, nur um selbst nicht mal nachzudenken oder sich selbst informieren zu müssen,
  • die everybody’s Darling sein möchte, statt auch mal unbequeme eigene Meinungen durchzuhalten.

Viele von uns haben keinen Eigensinn mehr, sie ergeben sich der allgemeinen Meinung, nur um nicht negativ aufzufallen. Maske auf und nicht auffallen, jeden Tag , nein jede Minute in allen Medien mit News geimpft werden und ängstlich sein.

Immer noch sind Massen von alten Menschen zur Zeit in Pflegeheimen eingesperrt und dürfen nur wenig Besuch von ihren Kindern und Enkeln haben.

Wer krank ist, wird schon nicht zu seinen Eltern gehen? Ich will erwachsen behandelt werden und nicht als Unmündiger, der zu blöd ist, Infektionsregeln von selbst einzuhalten und mich zu schützen.

Wo bleibt das Verursacherprinzip? Also der Grundsatz, nach dem derjenige, der zum Beispiel krank ist, auch die Folgen zu tragen hat? Das ist doch sonst auch der Grundsatz im Deutschen Recht. Wenn von jemandem eine Gefahr ausgeht, dann heißt das, dass dieser gesichert werden muss und nicht die eventuellen Opfer desselben, oder?

Wenn zum Beispiel jemand mit Grippe oder einer anderen hochansteckenden Krankheit jemanden bewusst anhustet oder seine benutzten Taschentücher in die Landschaft wirft, wo sie von Kindern aufgehoben werden könnten, oder wenn so viele Menschen, wie oft schon gesehen einfach auf den Boden spucken (bääh, pfui), statt in ein Taschentuch, dass sie dann in einem Abfalleimer entsorgen, und man selbst tritt dahinein und verteilt es. Vor diesen Virenverteilern muss die Allgemeinheit geschützt werden.

Unsere Regierungen gehen jedoch zur Zeit davon aus, dass wir dumm und unvernünftig sind. Und wenn jemand etwas gegen ihre Politik sagt, wird dieser als Rechtsradikal eingestuft. Wie einfältig muss man sein, dass man diejenigen, die für die Einhaltung der Grundrechte und der unbedingten Wirksamkeit des Grundgesetzes in allen Lebenslagen sich engagieren, als Nazis beschimpft, beschämt oder diffamiert. Das ist nicht mehr hinnehmbar. Vielleicht sollten diese Menschen nochmal die Geschichte von 1933 bis 1945 sich ansehen.

Also wir müssen nicht mehr brav sein. Denn es ist kein Ungehorsam eigensinnig zu sein, sondern es zeigt, dass man sich seines ureigenen Selbst bewusst ist.

Und wir erlauben es anderen nicht mehr, nur damit man uns als „brav“ansieht, als „handsamer“ Wähler zu erscheinen uns deren eigenen Vorstellungen oder deren Meinungen überstülpen zu lassen.

Kein Mensch ist ebenbürtiger oder gleicher. Wir sind alle gleich und ebenbürtig und somit hat keiner das Recht uns zu verurteilen nur weil wir unsere Freiheitsrechte einfordern. Ein Grundgesetz muss immer gelten auch in größten Notzeiten! Zumal wir doch angeblich in einer Demokratie leben, oder?

Ihre

Brigitte H. Alsleben

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