Gerade jetzt ist es äußerst wichtig seinen inneren Frieden zu behalten!

Gerade jetzt ist es äußerst wichtig seinen inneren Frieden zu behalten!

„Du darfst auf keinen Fall deinen inneren Frieden verlieren, auch dann nicht,

wenn die ganze Welt aus den Fugen zu geraten scheint.“

Franz von Sales (1567 – 1622)

Was ist innerer Frieden? Für mich bedeutet es, dass ich mit mir selbst ins Reine gekommen bin und dass ich ich mich ausgeglichen, gelassen und auch leicht und unbeschwert fühle.

Jedoch gibt es einige Ecken in uns, die uns den Inneren Frieden nehmen, ohne dass es uns überhaupt bewusst ist, denn wir haben nicht nur ein Bewusstsein, sondern auch ein Unterbewusstsein.  Dieses hat einen Anteil von über 95 Prozent. Selbst wenn wir willentlich unseren Inneren Frieden bewahren wollen, heißt das nicht das wir ihn auch schaffen.

Bei mir war es, nein stimmt nicht, ist es ein langer Weg, denn es gibt auch heute noch immer wieder Angelegenheiten, Vorfälle oder Berichte, die meinen inneren Frieden ankratzen. Das haben mir die gegenwärtige Situation mit erneutem Lockdown und die letzten 11 Monate wieder einleuchtend gezeigt. Ich werde unruhig, etwas mutloser und verfalle ins Was-ist-wenn-Denken, bekomme Wut- und Traueranfälle und bin alles andere als mit mir selbst im Reinen.

Sobald ich das jedoch bemerke, nehme ich Ivy und verziehe mich ganz allein in die Natur. Dort tanke ich mich auf, sie spendet mir Ruhe, und lässt mich erkennen, was mir meinen Frieden geraubt hat, was bei mir als Knopf gedrückt worden ist, sprich was unbewusst war und jetzt mir bewusst werden möchte. Zeigt mir also etwas, was noch unterdrückt in mir war.

Ein Spaziergang im Wald, im Grünen, im Park samt frischer Luft ist so heilsam. Darüber gibt es auch verschiedene Studien, wie Zeit in der Natur  zum Beispiel unseren Stresspegel senkt und die Heilung verschiedener Krankheiten unterstützt. In der Natur komme ich zu mir und meine Seele kann sich bemerkbar machen.

Das war jedoch nicht immer so, ich musste bis vor zehn Jahren buchstäblich ausgebremst werden, von immer anderen Vorkommnissen, die mich dann einfach dazu zwangen ruhig zu werden. Da fragte ich mich dann stets: “ Und warum passiert gerade mir das wieder?“ und als Antwort kam prompt “ Ja, weil Du sonst nicht auf mich, deine Seele,deine Innere Stimme, Dein Höchstes Selbst (oder wie Sie es nennen wollen) gehört hättest, Sorry es ging nicht anders.“

Das ist, denke ich ein Impuls dieses zweiten Lockdowns und war ein Vorteil des ersten Shutdowns.

Wie ich das meine, dazu habe ich einen alten Beitrag mit dem Titel „Die Zeit war und ist wertvoll, weil vieles aus unserem Innern jetzt hochkommen konnte.“  vom 24. Mai 2020 auf Brigitte-h-alsleben.de nochmals hier abgedruckt:

Bis vor kurzem hatten wir  Zustände, in denen wir, aufgrund von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen gezwungen waren viel mit uns allein zu sein und/oder hatten oder haben noch immer fast keine Möglichkeiten uns von anderen Menschen, großen Veranstaltungen oder durch Unternehmungen von unserem Inneren ablenken zu lassen.  Es herrschten und herrschen auf der ganzen Welt aufgrund einer Viruserkrankung Ausnahmezustände.

Doch auch vorher gab es weltweit Wirbelstürme, Brände, Katastrophen und in den letzten Monaten hier in Deutschland reihte sich ein Orkan am nächsten und vieles wurde durcheinandergewirbelt und zerstört. Wo man hinhörte ungewünschte Zustände, wie Ernte fressende Heuschreckenschwärme, Unwetter und Krankheiten.

Mir kamen die sieben Plagen der Bibel in den Sinn. Man könnte meinen, „Einem“ ist es jetzt zuviel geworden, dass wir immer vor uns selbst weglaufen und hat mit dem Virus unser System, das auf Ablenkung durch fun, risk und action einerseits und auf Panikmache, Vorwürfe und Extremismus andererseits aufgebaut worden war, im übertragenen Sinne den Stecker gezogen, mit den Worten „Nun kommt doch endlich mal zu Euch und geht in Euch, statt Euch gegenseitig zu zerfleischen.“

Jeder ist von seinem Weg als allein seligmachende Methode überzeugt und möchte am liebsten den anderen mit Hammer und Meißel seine Überzeugungen einschlagen, eintrichtern.

Die Medien, die Profit durch Aufmerksamkeit wittern, springen sofort auf diesen Zug auf. Statt fundierter Informationen durch gut recherchierte Fakten, gibt es reißerische Überschriften. Das schadet der Volksgesundheit mehr und wird wahrscheinlich mehr Kranke hervorrufen, als der Virus selbst.

Auch jetzt in dieser für uns alle gefährlichen Situation wurden Experten in Specials, Brennpunkten und Sondersendungen oder als Artikel in den Tageszeitungen wie die Gladiatoren aufeinander gehetzt. Egal in welchem Thema, sei es Klimaschutz oder jetzt die Umgangsart mit dem Virus.

Es wird der andere herabgewürdigt und diffamiert, damit man sich selbst erhöhen kann. Eine typische Wesensart von Menschen, die sich selbst unbewusst nicht bedingungslos lieben.

„Ach nee Frau Alsleben, nicht schon wieder Ihre Ansicht mit dieser komischen wahren Selbstliebe.“

Doch es hängt tatsächlich mit der oft nicht vorhandenen bedingungslosen Selbstliebe der Menschen zusammen. Hier ist auch ein Artikel, den Sie sich durchlesen könnten, bevor Sie weiterlesen.

Personen, die sich selbst nicht bedingungslos lieben, haben Angst, dass ihre vermeintlichen schlechten Seiten von den anderen aufgedeckt werden und fangen deshalb von sich aus an, den anderen anzugreifen. Es kommt immer wieder so, dass wenn A etwas über B sagt, dass dies viel mehr von A verrät als es über B aussagt. (frei nach Baruch de Spinoza)

Wenn zum Beispiel jemand sagt, das sind alles Idioten, hält er sich unbewusst selbst für einen Idioten, will das aber nicht. Damit er diese Überzeugung sich ansieht, werden ihm massenhaft idiotische Gestalten in sein Leben geschickt, damit er sich damit auseinandersetzt. Es kann dahinter eine Geschichte in der Kindheit liegen, wo er gehänselt worden ist, weil er etwas nicht wusste und das wollte er nie wieder erleben, er wollte nie wieder ein Idiot sein. Denn so fühlte er sich damals.

Alles was es an Eigenschaften gibt, hat jeder Mensch in sich. Unbewusst sind die, über die man sich selbst beim anderen aufregt. Oft wäre es besser den anderen solange nicht zu verurteilen, solange man nicht in dessen Schuhen gelaufen ist.

Alles, was wir in uns verdrängen und vergessen wollen, wird uns durch Menschen und Umstände in unserem Leben immer wieder vorgeführt, bis wir uns mit der unbewussten Ursache beschäftigen.

Warum das gut ist?

Untersuchungen zeigen, dass wir mit unseren Überzeugungen nicht nur auf unser eigenes Leben Einfluss nehmen, sondern auch auf das unseres gesamten Umfeldes, denn wir sind nicht voneinander getrennt!

Alles ist mit allem verbunden und beeinflusst sich gegenseitig.

Besonders unsere emotional untermauerten und konservierten Überzeugungen aus der Kindheit (z.B. ich bin ein Idiot), die wir damals für wahr hielten, sind es, die alles einfärben, was wir wahrnehmen und dafür verantwortlich sind, wie wir bestimmte, heute stattfindende Ereignisse deuten.

Diese Kernüberzeugungen senden wir aus und die suchen sich gleich-schwingende Energie. Und da Gleiches, Gleiches anzieht, verwirklicht sich unsere unbewusste Kernüberzeugung immer wieder, denn alles in unserer Welt realisiert sich, woran wir aus tiefstem Herzen absolut glauben.

Wenn wir nun annehmen, und immer wieder 24 Stunden am Tag von allen Seiten vermittelt bekommen, dass alles furchtbar, gefährlich und dem Untergang geweiht ist, na was meinen Sie, was sich erfüllt? Und es wird nichts besser dadurch. Die Medien machen das ja auch nur um unsere Aufmerksamkeit und unsere Klicks zu bekommen, denn nur damit, meinen diese, lässt sich Geld verdienen. Doch dass man Angst schürt um seine Artikel mit Lesermasse zu füllen, um von der Wirtschaft und der Industrie Werbeeinnahmen zu bekommen, das ist ein anderes Thema.

Lassen Sie uns fortan erkennen, dass alle Macht aus unserem eigenem Innerem kommt und nicht von Außen in uns hineinspringt.

Die Welt, so wie sie momentan ist, spiegelt nur unser ureigenes inneres Bewusstsein wieder.

Denn in der Wirklichkeit ist alles viel stärker miteinander verbunden und unser Bewusstsein spielt eine entscheidende Rolle dabei. Wenn wir also Wut, Trauer und Angst erzeugende Gedanken haben, besitzen diese eine ganz niedrige Schwingung und verbinden sich mit den Schwingungen gleicher niedriger Art und werden stärker. So wird eine negative Lebensrealität bei Ihnen /von Ihnen erzeugt. Wenn das nun von den Medien noch unterstützt wird, dann kann es zu allgemeinem Unfrieden kommen.

Wenn Sie sich dagegen, Ihrer negativen Gedanken, Kernüberzeugungen bewusst sind und diese zulassen und so entlassen.Oder auch Ihre unbewussten Gefühle, wie Wut und Trauer. Da könnte man überlegen, warum sind Sie sauer über sich selbst oder traurig. Wann fing es an? Waren es Entscheidungen, die Sie mal getroffen haben?

Das war zum Beispiel heute bei mir so, dass ich beim Revue passieren lassen meines Lebens darauf kam, wo und wann ich meinte, dass ich vermeintlich falsche Entscheidungen getroffen habe. Nun kann ich nicht zurückspringen und mich anders entscheiden, also kann ich nur sagen okay, das habe ich damals entschieden, und aus heutiger Sicht mit meinem heutigen Wissen würde ich es anders gemacht haben.

Also habe ich Erkenntnisse aus der damaligen Entscheidung erhalten und gelernt. Deshalb ist der Spruch von Christian Bischoff, „Ich scheitere nie, entweder lerne ich oder ich siege“ wunderbar.

Die Wut und die Trauer über meine damaligen Entscheidungen sind so nicht mehr in meinem Unterbewusstsein, sondern wurden mir bewusst und konnten sich jetzt, als ich so zurückdachte, und die gewonnenen Erkenntnisse mir vor Augen führte, aus meinem Leben verziehen.

Diese gewonnenen Erkenntnisse sind dann doch noch Gaben, die ich aufgrund der Entscheidungen erhalten habe.

  • Da ist zum einen, dass ich jetzt jedes Mal, wenn ich vor einer Entscheidung für eine Alternative nur das geringste Bauchgrummeln oder so eine Art Achtungszeichen empfinde, dass ich diese Möglichkeit sofort verwerfe.
  • Zum anderen jedoch auch, dass ich wenn ich selbst keine Wahl getroffen habe, mich treiben habe lassen und andere über mich habe entscheiden lassen, dass dies mich zum Ohnmächtigen machte, der seine Macht so an andere abgegeben hatte.
  • Außerdem würdige ich jetzt die erworbene Kraft, die mir diese schweren Wege gegeben haben.
  • Es sind gerade diese Erfahrungen, die Gold wert sind für meine vergangene Arbeit und auch gerade für mein zukünftig wieder angebotenes freiberufliches E-Coaching, samt Beratung und meine Konfliktlösung für andere. Das kann einem kein Zertifikat oder keine noch so tolle Coachingausbildung geben. Dies beides ohne eigene Lebenserfahrungen sind nur Theorie ohne Praxis. Man wird schnell überheblich, wie ich als Beraterin nach meinem Studium.

Nach einer Entscheidung kann man die Zeit nicht zurückdrehen. Also sprich diese Entscheidungen sich bewusst machen und die Erkenntnisse für sich daraus ziehen. Diese Erkenntnisse hätte man ja sonst nicht.

All dies Gewinne und die wahre Selbstliebe bekommt man nicht auf Massenveranstaltungen und Großcoachings, diese bekommt man nur in der Einsamkeit, also wenn man mit sich selbst bewusst allein ist. Oder haben Sie Laufen und Sprechen gelernt, indem Sie anderen beim Laufen zugeschaut haben oder beim Sprechen zu gehört haben? Nein!

Hier noch mein Nachwort aus meinem Buch “ Generalprobe Leben? Nein, wir leben bereits die Premiere!“ S.168 ff.:

Selbstliebe als Rezept gegen alles, gegen den Unfrieden usw.? Nein Frau Alsleben, da machen Sie es sich zu einfach.“

Doch so einfach ist es, denn das wichtigste in jedem einzelnem Leben ist die bedingungslose Liebe zu sich selbst, die wahre Selbstliebe. Es ist eine Suche nach den eigenen unbewussten Urteilen, die uns davon abhalten, uns so zu lieben, wie wir sind.

Und was hat das mit Frieden und Freude zu tun?“ Wie heißt es in der Bibel, liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst! „Wie“ im Sinne von genauso. Wenn ich aber unbewusst mich selbst nicht liebe , werde ich auch mit meinen Mitmenschen und allen Fremden eher hadern. Da ich auch meinen Kindern das weitergebe, und sie nicht ermuntern kann, sich selbst anzuerkennen, dreht sich die Spirale immer weiter in eine unerwünschte Richtung. Also ist bedingungslose Selbstliebe so wichtig für den Frieden auf unseren Straßen, in unserem Land und auf unserer Erde.

Ja und verdammt noch mal, wie macht man die?“ Wer hier nun am Schluss ratlos, enttäuscht, vielleicht sogar eingeschnappt ist, dieses Buch sich überhaupt gekauft zu haben, dem sei gesagt, das Problem ist, es gibt, keine Tablette, keinen Trank, keine Abkürzung, die man nehmen kann, keinen Kniff, den man anwenden könnte.Und es gibt auch leider nicht die einzig wahre Aufgabe, das einzig wahre Tun und „Abrakadabra“, nun ist sie da, die bedingungslose Selbstliebe.

Es ist einfach ein Prozess der Bewusstwerdung, dass es Dinge bzw. Wesensanteile gibt, die ich nicht an mir selbst akzeptiere. Ich also sage „erst wenn ich das und das nicht mehr bin, oder dies und jenes endlich bin, dann erst liebe ich mich.“ Das ist dann aber eher ein Geschäft oder eine Abmachung mit mir selbst und die Liebe wird zur Ware.

Es ist ein Weg, auf dem ich immer wieder, vielleicht vor die gleichen Fragen gestellt werde. Das „Sich-selbst-lieben-lernen“ ist ähnlich dem Lernprozess, wie wir überhaupt als Kind unsere Muttersprache lernen mussten. Durch zuhören, abschauen bei den Eltern, Lehrern, oder Bezugspersonen, dann Wiederholung, Anwendung, Wiederholung, durch lesen, Anwendung, neue Erkenntnisse und erneute Wiederholung usw..

Oder wie haben Sie Laufen gelernt? Das war auch eine Entwicklung, erst krabbeln, dann langsam auf die kleinen Beinchen, sich aufstellen versuchen, hinunter geplumpst, wieder hoch, dann ein Schrittchen und hingeflogen, aufgestanden und wieder versucht. Das dauerte, aber irgendwann mit Beharrlichkeit, Geduld und Vertrauen konnten wir sowohl Laufen als auch unsere Muttersprache vollkommen automatisch und unbewusst wie das Atmen.

Hier in diesem Buch sind es vielleicht immer dieselben Fragen, die jedoch der Bewusstwerdung und zur Durchleuchtung des eigenen Lebens, und wie es unbewusst gelebt wird, dienen. Denn auch hier gilt wieder, dass die bedingte Akzeptanz des eigenen Selbst oder sogar die vorhandene Selbstunliebe, deren Auswirkungen sich im eigenem Körper, im eigenen Leben und leider auch im allgemeinen Verhalten untereinander, zeigt, ist eine unbewusste Inkompetenz. Man kann es einfach nicht, sich vorbehaltlos zu lieben, ist sich dessen jedoch nicht bewusst. Ein Beispiel wäre hier, man ist eifersüchtig und denkt, man liebt den anderen. Nein Eifersucht ist keine Liebe. Wer eifersüchtig ist, liebt seinen Partner nicht, denn er kann auch sich selbst nicht bedingungslos lieben. Er will ihn aus Angst beherrschen, weil er sich selbst nicht liebt und ihm nicht glaubt, dass der Partner es tut. Dies alles geschieht jedoch vollkommen unbewusst.

Von Zeit zu Zeit kommt dann immer die Frage und „was bringt mir das, mich bedingungslos zu lieben oder herausgefunden zu haben, dass ich mich unbewusst nicht wirklich liebe?“ Gibt es in Ihrem Leben, Situationen, die sich seltsamerweise immer wiederholen, obwohl Sie etwas im Außen verändert haben. Zum Beispiel eine unzumutbare Arbeitsstelle mit einem, Ihrer Meinung nach, „unfähigem“ Chef, der Sie dazu bringt, sich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Wenn Sie sich hier nicht bewusst machen, was diese Situation Ihnen sagen will, dann werden Sie bei dem nächsten Arbeitsplatz, nicht gleich, aber irgendwann dieselben Querelen haben. Diese ungewollten Situationen, werden Ihnen immer hinterher laufen und sich wiederholen. Bis Sie diese untersuchen und sich selbst bewusst machen, was da überhaupt abläuft und woran Sie das erinnern könnte (Kindheit bis 6 Jahre). Sie könnten prüfen, was in Ihnen für verdrängte Gefühle hochkommen und somit erkennen, weswegen Sie um beim Beispiel zu bleiben, gerade diese Erfahrungen mit dem „verhassten, unfähigen“ Chef machen mussten.

Wenn dieses Buch, mit seinen oft gleich erscheinenden Aspekten und Fragen, Sie dazu gebracht hat, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden, sind Sie einen Riesenschritt vorangekommen zur bewussten Inkompetenz. Dies allein schon, ist ein Prozess oder Weg, der sehr, sehr, sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Es gibt leider auch keinen Knopf, auf den man drücken kann und Tusch, die bedingungslose Selbstliebe als bewusste Kompetenz ist da. Es ist wie der oft zitierte Groschen, der im eigenen Innern erst fallen muss und das tut jener nicht sofort und schon gar nicht einfach so, indem ich ein Geheimrezept anwende. Sondern es ist vielmehr so, dass es stets auf dem Weg des Fallens wieder vermeintliche Rückschläge, Nuancen und, und, und gibt, bis ich die bewusste Kompetenz mir erarbeitet habe, dass ich mich wirklich liebe, mit allem was ich zu bieten habe.

Und wenn wir immer früher schon beginnen, uns selbst bedingungslos anzuerkennen, behandeln wir unsere Kinder schon gleich als etwas Besonderes und können sie dazu ermuntern, ihre vorhandenen Talente und Fähigkeiten zu sehen und zu nutzen.

Die Spirale kehrt um in die entgegen gesetzte Richtung zu Frieden, Freude und Glück.

Ihre Brigitte H. Alsleben

Diese Art von Aufdecken eigener ungewollter Anteile ist auch wieder Selbstliebe und fördert unseren Inneren Frieden.

Aber zurück zum Thema, probieren Sie es aus, wenigstens ein paar Minuten nur sich selbst und die hochkommenden Gefühle zu beobachten. Lassen sie Trauer, Wut, Ohnmacht, Ängste zu.

Denn auch wenn Sie diese weiterhin verdrängen  wollen, diese ungewünschten Gefühle, die da hoch kommen, sind trotzdem da. Und die können ungewünschte Nebenwirkungen für das eigene Leben haben, wenn man sie nicht endlich anerkennt. Wenn man am zum Beispiel am Montag schon wünscht, dass Freitag wäre, dann lebt man nicht sein Wunschleben, oder?

Dies zu erkennen, kann einem dann auch helfen, etwas zu korrigieren in Richtung eigenem Leben mit Freude. Wut beispielsweise ist eine sehr gute Antriebsenergie etwas im eigenen Leben zu ändern.

Denn wer kann im eigenem Leben etwas verändern? Nur man selbst! Niemand anders! Und nur man selbst hat diese Pflicht und Schuldigkeit sich selbst gegenüber! Nicht Ihr Partner, nicht Ihre beste Freundin, nicht Ihr Chef, nicht Ihr Nachbar.

Niemand ist dazu da oder in der Lage dazu , Sie glücklich zu machen und Ihnen „inneren Frieden“ zu schenken, nur Sie selbst.

Ihre Brigitte H. Alsleben

 

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