Heute ist der letzte Tag des Jahres 2020 und viele haben Vorsätze für das neue Jahr?!

Heute ist der letzte Tag des Jahres 2020 und viele haben Vorsätze für das neue Jahr?!

Wie ich zu „Neujahrsvorsätzen“ stehe, habe ich Ihnen ja in meinem letzten Beitrag mitgeteilt. Ich nehme mir nichts mehr vor.

Jedoch höre ich so oft, dass man zum Beispiel den Vorsatz hat, sich um seine Problemzonen zu kümmern. Viele meinen damit abzunehmen, endlich überzählige, überflüssige Pfunde loszuwerden. Doch sind sie so überflüssig, haben also keinen Sinn? Zeigen sie nicht eher die seelischen Problemzonen. Ihre Figur, wie sie jetzt in diesem Moment ist, hat einen Sinn!

Dazu zitiere ich aus meinem Buch „General Probe Leben? Nein, wir leben bereits die Premiere“ S. 151 ff.:

Darf ich Sie fragen , was denn zu den Pfunden geführt hat oder auch was hinter diesen steckt? „Ich habe einfach zu viel gegessen?“ Kann es nicht eher sein, dass die Kilos Ihnen etwas zeigen wollen? Und Sie ihnen dankbar sein könnten. „Mein Übergewicht will mir etwas zeigen? Dankbar, dass ich so fett geworden bin, dafür noch dankbar sein. Die Kilos müssen weg! Die sind einfach da.“ Einfach so da? Nichts ist einfach nur so da. Was könnte Ihr Übergewicht Ihnen mitteilen wollen? Sie können immer davon ausgehen, dass Ihr Körper Ihr bester Freund ist. Er will Sie nicht ärgern. Zumal Ihr Körper nichts aber auch gar nichts aus sich selbst heraus machen kann. Oder haben Sie schon mal eine Leiche gesehen, die noch irgendwie funktioniert und etwas gemacht hat. Nein Ihr Körper braucht zum Leben, Ihre Seele und Ihren Geist, sprich, dass Sie leben und das Bewusstsein haben, dass Sie leben.

Ihr Körper will Ihnen mit dem Übergewicht etwas zeigen oder Sie vor etwas schützen. Beispielsweise Ihre Gefühle, die Sie in sich haben. Wut, Trauer, Scham, Ohnmacht usw.. Ihr Körper will, dass Sie sich ein Recht auf Ihre Empfindungen und auf deren Dasein geben. Es ist pure Selbstliebe, seinem Körper, also Ihren überzähligen Kilos zuzuhören.

Sie lesen richtig, auch hier ist wahre Selbstliebe wieder der springende Punkt. Kennen Sie die Werbung für ein Appetitzügler, der die abfälligen Blicke oder das Ignorieren des Traumpartners oder der Wunschfrau zeigt, wenn die übergewichtige Person an ihm/ihr vorbei geht und wie er begeistert angestürmt kommt, wenn diese durch das „Mittel Pfunde-weg“ schlank und rank geworden ist. Das ist dann wahre Liebe? Klar, wohl eher die Ware Liebe. Im Sinne von, ich gebe dir, Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit, Liebe wenn du für mich abnimmst und schlank geworden bist!

Die Medien arbeiten auch hier wieder mit den wohlbekannten Mitteln Scham und Mangelgefühl, um uns klein zu halten, damit wir bloß keine wirkliche Selbstliebe empfinden. Denn das würde bedeuten, dass wir nicht alles mit uns machen lassen, z.B. nicht dieses Mittel kaufen sondern uns unseres eigenen Wertes, trotz zu vieler Pfunde bewusst sein würden und ja diese Pfunde verlieren, weil wir, wenn wir die Ursache erkannt haben, sie als Symptom nicht mehr benötigen.

Überzählige Kilos sind wie ein Leitsystem, sie zeigen uns, wo wir innerlich einen wunden Punkt haben.

Zum Beispiel, Sie identifizieren sich nicht mehr mit dem, was Sie arbeiten. Sie machen es als Job, um Geld zu verdienen, um überhaupt einen Arbeitsplatz zu haben, um andere stolz zu machen…und leben nicht ihre Berufung? Ein Zeichen dafür wäre, wenn Sie sehnsuchtsvoll öfter sagen „noch zwei Tage bis zum Wochenende, ich halte durch“ oder „noch zwei Monate, dann habe ich endlich Urlaub…“ oder noch schlimmer „noch ein Jahr bis zur Rente, dann kann ich endlich…“ Arbeit und Leben als Gegensätze? Wo ist da aber die Berufung, der Beruf geblieben? Wo ist die Leidenschaft geblieben, für das, was Sie machen? Wo ist die Wertschätzung für die eigene Person, die eigenen Talente und Fähigkeiten, die Sie anwenden möchten? Als Ausgleich für diese unbewusste Opferhaltung gönnen Sie sich eine Art Belohnung? Vielleicht das übermäßige Essen?

Nun bringt es nichts, das Übergewicht oder auch das Untergewicht zu verteufeln!

Ich war eigentlich immer eher zu dünn, hatte nach dem Allgemeingeschmack eine Super-Figur. Ich musste dafür auch nichts tun.

Doch bei mir gab es Figurschwankungen, wenn ich in schwierige Zeiten geriet, entweder habe ich gar nichts mehr gegessen und hatte keinen Hunger, wurde untergewichtig (Schul- und Uni-Stress) oder wie eben, nach dem wirtschaftlichen Ruin 2010, wo ich ziemlich übergewichtig wurde.

Ich hatte fast alles verloren und dann noch einen Fußbruch. ich fühlte mich nicht nur wie der letzte Versager und konnte dann noch nicht mal mehr weglaufen. Als Schutzschicht hatte ich mir innerhalb kürzester Zeit fast zwanzig Kilo angefuttert.

Zunächst schob ich es auf die Unfähigkeit mich zu bewegen, schließlich konnte ich mich nur mit Gipsfuß und Krücken langsam vorwärtsbewegen.

Doch diese überzähligen Pfunde hatten ihre Berechtigung. Denn auf das Untergewicht in den Jahren zuvor, wo ich mich über mein Auto, meine gute Stellung, mein Geld und meine Wohnung profiliert habe und nicht auf die innere Leere, den Mangel an Selbstvertrauen, geschweige denn Selbstanerkennung (Selbstliebe) oder die unterdrückten Gefühle geachtet habe, hatte ich ja nicht gehört. Ich machte so weiter und dann kam der Zusammenbruch auf ganzer Linie mit dem Ergebnis absolutes Übergewicht geradezu als Rettung.

Übergewicht, Untergewicht oder zum Beispiel Süchte sind eine Aufforderung an uns, sich endlich mit uns selbst zu beschäftigen. Stichwort: Schattenarbeit!

Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Rutsch ins neue Jahr 2021!  Sie selbst kreieren dieses bevorstehende Neue Jahr, Ihrem Wunsch entsprechend durch herbeidenken, herbeisprechen und  durch Taten manifestieren Sie es.

  • Darum Denken Sie bewusst, damit Sie gewollte schöne Gefühle erzeugen! Diese haben höhere Schwingungen und ziehen positiven Erlebnisse  in Ihr Leben.
  • Lassen sie jedoch auch negative Gefühle hochkommen, damit diese Ihnen durch Bewusstwerdung nicht mehr schaden, ihnen sogar Kräfte verleihen und dann aus Ihrem Leben entweichen können.

Zum besseren Verständnis noch ein Zitat aus meinem Buch S.159ff

Im letzten Beitrag ging es um Vorsätze und insbesondere um das Abnehmen. Also um das Thema überzähliger Pfunde. Sie haben vielleicht schon mehrere Diäten hinter sich und immer wieder kommen diese Kilos wieder. Können Sie mit Inbrunst zu sich selbst sagen: „Ich liebe mich ohne wenn und aber, auch wenn ich die Pfunde habe und es ist überhaupt nicht wichtig, wie ich aussehe oder wirke, weil ich mich selbst, genau so anerkenne“? Sie fragen, warum das so wichtig ist? Es zeigt sich immer wieder, wie bedeutsam bedingungslose Selbstliebe ist! Wenn wir alle bedingungslos zu uns selbst stehen, werden wir nichts, aber auch gar nichts als persönlichen Angriff oder als Gegner ansehen. Auch den eigenen Körper nicht. Wie schon im ersten Teil dieser Reihe angedeutet, sind Über- oder Untergewicht, jedoch auch Süchte (auch oft ein Vorsatz mit dem Rauchen aufhören zu wollen) letztlich immer eine Aufforderung an uns, sich mit uns selbst zu beschäftigen. Stichwort: Schattenarbeit!

Unsere Schatten haben Auswirkungen auf unser Leben. Es geht mir hier nicht um Sonnenschatten oder Markisen. Nein, es geht um unsere ungeliebten Anteile in uns selbst. Kennen Sie den Ausspruch „Na der hat ja einen Schatten“. Das ist gar nicht mal so falsch gedacht, denn wir haben alle Stücke in uns, die wir nicht so gern zugeben wollen. Wenn diese jedoch von der Allgemeinheit als negativ angesehen werden, möchten wir diese, als Schatten von C.G. Jung1 benannten Anteile, am liebsten ignorieren unterdrücken oder verbergen. Jedoch sind jegliche Art von Eigenschaften, die es gibt, irgendwie auch in jedem von uns enthalten. Also auch die ungeliebten, wie Aggression, Eifersucht, Angst, Ohnmacht, Schuld usw..

Diese Erlebnisse ,mit denen wir vielleicht schon als Kind konfrontiert worden sind. Sie waren damals einfach zu schmerzhaft und somit wurden diese Erfahrungen verdrängt und wir lenkten uns seitdem ab. Um diese Gefühle geht es mir hier besonders:

  • Wut (Beispiel ein Kind empfindet dies, wenn ein Elternteil statt zu sehen, was es „tolles“ macht, auf das Handy starrt, arbeitet oder mit Freunden redet, kann aber nichts sagen und wenn es brüllt, bekommt es höchstens Ärger als Aufmerksamkeit),

  • Trauer (Beispiel: beim Kind, wenn Mama/Papa nicht gesehen haben, wie toll es etwas gemacht hat und keine Reaktion kommt. Wenn es seine Trauer darüber trotzdem als Weinen zeigt, kommt als Reaktion oft, „na wer wird denn gleich heulen“, oder „ein Junge heult nicht“ oder eben wieder Wut)

  • Ohnmacht (Beispiel: beim Kind, dass es nicht weiß, wie es Eltern von diesem Gegenstand Smartphone loseisen kann. Es kann nichts tun oder sagen, es ist der Situation ausgeliefert)

  • Wertlosigkeit (das Kind, das in Konkurrenz mit dem Smartphone sich sieht, fühlt sich ohne Wert)

  • Schuld ( das Kind fühlt sich, so blöd es sich anhört als schuldig, wenn sich die Eltern streiten, es denkt immer es sei der Grund, auch wenn dies gar nicht der Fall ist)

Jene Gefühle haben sich im Erwachsenen seit der Kindheit als unbewusste Inkompetenz eingenistet, diese besteht beispielsweise:

  • aus den unwahren Glaubenssätzen („ich bin es nicht wert“, „ich muss was leisten, um Aufmerksamkeit zu bekommen“ usw.),

  • Überzeugungen („die Welt ist schlecht“, „Das Leben ist kein Wunschkonzert“, „ich muss erst mal was werden, bevor…“ oder „meinetwegen kann er dies nicht machen“ usw.)

Es sind Schatten und Gefühle aus der Kindheit bis fünf/sechs Jahre. Da diese unbewussten Seiten, uns im Stresslevel halten,sprich im Tiger-Gefahr-Level, obwohl kein Tiger da ist, geht das nachweislich auf unsere DNA und somit auf unser Immunsystem und so auch auf unseren Energie- und Schwingungshaushalt.

Wir senden niedrige Frequenzen aus. Alles auf der Erde ist Schwingung, Frequenz und Energie und das Resonanzgesetz wirkt immer. Sprich, wir ziehen so ohne Bearbeitung ständig Dinge in unser Leben die wir eigentlich nicht wollen oder haben Ängste, denn diese bestehen ebenso aus niedrig schwingenden Energien usw.. Mein Ansatz ist nun, zu bewusster Inkompetenz zu kommen. Das heißt diese innerlich wabernden Gedanken und Gefühle sich bewusst zu machen. Daran kann dann gearbeitet werden und somit zu einer bewussten Kompetenz mit neuen Glaubenssätzen, Überzeugungen usw. zu kommen. Wir senden dann höher schwingende Frequenzen aus. Wenn das neue Denken über sich und die Welt dann in „Fleisch und Blut übergegangen“ ist, wird es zu einer unbewussten Kompetenz. Bei dieser ist eine stärkere DNA nachzuweisen mit mehr Verzweigungen. Das wiederum ist einerseits wichtig für unser Immunsystem und andererseits ziehen wir durch das Resonanzgesetz auch hoch-schwingende Energie, d.h.neues Gutes und erbauliches in unser Leben. So hängt im Groben alles zusammen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die vorhandenen, jedoch unterdrückten, Gefühle uns bewusst machen. Denn wenn Ihnen etwas in Ihrem Leben nicht gefällt, wie zum Beispiel Ihre Figur oder, dass Sie Rauchen oder, dass was Sie ändern wollen, dann könnten Sie:

  • Ihre in der Vergangenheit gedachten Gedanken überprüfen, Revue passieren lassen und falls nötig umformen.

  • Sie könnten sich Ihrer unbewussten Handlungsweisen bewusst werden.

  • Eventuell neue Entscheidungen treffen, die neue Verhaltensweisen mit sich bringen.

  • Zudem werden Sie merken, dass erst neue Gewohnheiten, neue Erfahrungen in Ihr Leben ziehen.

  • Die wiederum die neuen Gefühle bei Ihnen auslösen.

  • Diese werden die neuen Gedanken bewirken…

Da Sie aus Ihrem Denken, Handeln und Fühlen bestehen, werden sich, wenn Sie diese drei Ansatzpunkte erneuern, Ihre Persönlichkeit und Ihre individuelle Wirklichkeit abwandeln. Also, machen Sie sich nicht nur Vorsätze, sondern entscheiden Sie sich dazu, Ihr gesamtes unbewusstes Denken, Fühlen und Handeln sich bewusst zu machen. Hier kommt schon wieder die Achtsamkeit ins Spiel.

1 Der Schatten ist in der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung einer der wichtigsten Persönlichkeitsanteile

  • Sprechen Sie bewusst nur konstruktives und positives, im Sinne von, „das möchte ich erleben in meinem Leben“
  • Sagen sie über andere nur das, was Sie selbst wollen, was man über Sie spricht.
  • Behandeln Sie andere nur so, wie sie selbst behandelt werden wollen.

Alles, was man aussendet, kommt zu einem zurück! So oder so.

Ich segne Sie mit ganz viel Liebe und freue mich, dass Sie meine Beiträge so zahlreich lesen.

Ich wünsche Ihnen für 2021 Frieden, Freiheit, Freude, Liebe zu sich und somit dann zu anderen, und  Gesundheit sowieso.

Ihre

Brigitte H. Alsleben

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