Über mich

Über mich

Mein Weg – und warum ich heute andere begleite


Ich bin 62 Jahre alt
und mein Leben hat mich durch viele Orte geführt.

Geboren in Berlin-Dahlem, aufgewachsen in Hamburg-Othmarschen, Hamburg-Rissen , Starnberg und Garmisch,
später Studium in Essen und berufliche Stationen in verschiedenen Städten.

Äußerlich war vieles in Bewegung.
Innerlich lange Zeit auch.


Es gab eine Phase in meinem Leben,
in der ich funktionierte.

Ich war angepasst, verlässlich, „praktisch gut“ –
und gleichzeitig voller Zweifel.

Ich lebte im Außen
und war mir selbst dabei immer weiter entfernt.


Ein Wendepunkt kam nicht laut.

Er kam leise –
in einem Moment, in dem ich erschöpft war, leer,
und spürte, dass ich so nicht weitermachen konnte.

Ich erinnere mich an einen Abend im Jahr 2007.
Ich war mit meinen Hunden draußen, unter einem klaren Himmel,
und habe – aus tiefster Verzweiflung heraus –
um Hilfe gebeten.


Die Hilfe kam.
Aber anders, als ich es mir vorgestellt hatte.

Nicht als schnelle Lösung.
Nicht als Abkürzung.

Sondern als Weg.

Ein Weg, der mich Schritt für Schritt
durch Prozesse geführt hat,
die nicht immer angenehm waren –
aber ehrlich.


Rückblickend würde ich sagen:

Ich habe gelernt,
meine Selbstzweifel nicht mehr als Schwäche zu sehen,
sondern als Hinweise.

Ich habe begonnen zu verstehen,
was in mir wirkt –
und warum.

Und ich habe erlebt,
dass Selbstliebe nichts ist,
was plötzlich „da“ ist.

Sondern etwas,
das wächst.


Heute lebe ich anders.

Nicht perfekt.
Aber näher bei mir.

Ich bin nicht mehr die, die ich einmal war –
und gleichzeitig habe ich Mitgefühl für diesen früheren Teil in mir.

Manchmal wünsche ich mir sogar,
ihr noch einmal zu begegnen.

Um ihr zu sagen:

Es wird besser.
Und es wird echter, als du es dir jetzt vorstellen kannst.


Aus meinem eigenen Weg ist mein Ansatz entstanden:

das Alsleben-Prinzip.

Ein Weg, der Klarheit und Struktur mit innerer Arbeit verbindet.
Und der Menschen dabei unterstützt,
ihr Leben nicht nur zu bewältigen,
sondern bewusst zu führen.


Ich glaube nicht an schnelle Lösungen.

Und ich glaube nicht daran,
dass es einen „Trick“ gibt,
um sich selbst zu lieben.

Selbstliebe ist ein Weg.
So wie wir lernen zu gehen.
Schritt für Schritt.


Heute begleite ich Menschen,
die viel reflektieren, viel tragen
und sich selbst dabei oft aus dem Blick verlieren.

Menschen, die spüren,
dass sie sich selbst näherkommen möchten.


Was mich dabei trägt, ist:

  • meine eigene Erfahrung
  • mein Blick für Zusammenhänge
  • und die Überzeugung,
    dass echte Veränderung leise beginnt

In meinem Alltag finde ich Kraft in der Natur.
In den Bergen rund um Garmisch-Partenkirchen
oder bei langen Spaziergängen.

Diese Momente erinnern mich daran,
wie einfach und gleichzeitig tief Leben sein kann.


**Meine Vision ist eine Welt,
in der Menschen sich selbst wirklich annehmen.

Denn dort beginnt Frieden.**

Mein eigener Weg zeigt auch:

Ich habe selbst erlebt, wie innere Zweifel, Ängste und alte Muster unser Leben prägen können.

Ich kenne das „Was ist, wenn …?“
Ich kenne Selbstkritik.
Ich kenne den inneren Druck.

Und ich weiß heute:
Solange wir innerlich im Krieg sind,
tragen wir Unruhe nach außen.

Innere Sicherheit entsteht nicht durch Kontrolle.
Sondern durch Bewusstheit.
Durch Selbstvergebung.
Durch Integration unserer Schattenseiten.

Hier berührt sich meine Arbeit auch mit der Tiefenpsychologie von Carl Gustav Jung,
der davon sprach, dass wir nur Frieden finden, wenn wir das Unbewusste ins Bewusstsein heben.

Warum über Frieden sprechen

Wir leben in bewegten Zeiten.
Die Welt wirkt oft polarisiert, angespannt, laut.

Doch ich bin überzeugt:

Frieden beginnt nicht mit Parolen.
Nicht mit moralischer Überlegenheit.
Nicht mit Rechthaben.

Frieden beginnt im Inneren.

Wer mit sich selbst im Reinen ist,
muss weniger kämpfen.
Und denkt von niemandem Arges.

Meine Stimme nutze ich heute für genau diese Arbeit:
für Bewusstheit, Zuversicht und innere Klarheit.

Vielleicht ist das auch eine leise Fortsetzung dessen,
wofür mein Vater nach dem Krieg eingetreten ist.


Meine Einladung

Ich lade Sie ein,

Ihre Gedanken zu prüfen,
Ihre inneren Muster zu erkennen,
Ihre Schatten zu integrieren
und Ihren eigenen Friedensvertrag mit sich selbst zu schließen.

Nicht perfekt.
Aber ehrlich.

Warum?
Darum.


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