Unbewusste Gefühle und Erfahrungen oft Ursache für Gewalt oder Frieden?! Warum? Darum!

Unbewusste Gefühle und Erfahrungen oft Ursache für Gewalt oder Frieden?! Warum? Darum!

In meinem Buch „Generalprobe Leben? Nein! Wir leben bereits die Premiere!“ in etwa unter „Unbewusste Gefühle und Erfahrungen als Ursache für Gewalt oder Frieden (4)“ erschienen und leider immer wieder aktuell?!

Immer wieder ereignen sich oder hat es verbrecherische, gewalttätige Anschläge gegeben. Die Fassungslosigkeit ist jedes Mal aufs Neue groß und natürlich gerechtfertigt.  Jedoch mit den vielen Brennpunkten, Sondersendungen und Berichten geben wir diesen doch von uns ungewollten Taten immer wieder weitere Energie und was das bewirkt,wissen Sie bereits aus den voraus gegangenen Beiträgen. Zudem Sender, die fast ununterbrochen Krimis, Thriller, Katastrophenfilme auch zu den Zeiten bringen, in denen Kinder oder Jugendliche vor dem Fernseher sitzen, sollten aufhören sich künstlich aufzuregen. Sie sind meiner Meinung nach eher ein Mittäter?! 

Es wäre so viel wichtiger, einerseits sich zu überlegen, wie so etwas in Zukunft von uns allen verhindert werden kann und andererseits, dass wir für ein respektvolles Miteinander endlich aktiv werden.

Gewissermaßen sind doch auch die vermeintlich kleinen Übergriffe oder Angriffe von Menschen auf andere Mitbürger nicht mehr hinnehmbar, oder?

  • Jemanden die Treppe hinunter zu treten ist ein Verbrechen.

  • Aber auch eine Rettungsgasse, bei Bedarf, nicht zu bilden könnte als Verbrechen angesehen werden,

  • Oder statt zu helfen, Unfälle und Katastrophen zu filmen sind Verbrechen an der Menschlichkeit.

Menschen, die diese Taten begehen, haben meiner Meinung nach, mit den Terroristen eines gemeinsam, sie leiden an einem Gehirnschaden. Ihnen fehlt Mitgefühl. Aber dazu später im Text mehr.

Lasst den Beteuerungen, dass Verbrechen aller Art furchtbar sind, endlich Taten folgen!

Denn jeder Einzelne kann in seinem ureigenem Leben beginnen, indem er einerseits sein wahres Selbst erkundet und sich seines wirklichen ureigenen Selbst bewusst wird und wenn er Kinder hat, sich um diese aufmerksam, liebe- und respektvoll kümmert.

Denn in der Kindheit bis zum 6. Lebensjahr liegt eine wichtige Ursache von Verbrechen, Kriminalität und Unfrieden. Die Erziehung, wie wir sie kennen, soll zum „guten Menschen“ und „damit aus den Kleinen mal was wird“ führen.

Das hieße überspitzt, ein Kind kommt schlecht auf die Welt und ist nichts. Ein Kind kommt aber nicht „böse“ auf die Welt, sondern wird durch die Erfahrungen in den ersten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren seines Lebens geformt.

Damit ein Mensch empathisch, mitfühlend wird, muss er als Kind liebevolle Zuwendung in den ersten sechs Jahren erlebt haben.

Das konnte neurologisch bewiesen werden. In neurologischen Studien wurde bei schwer vernachlässigten und traumatisierten Kindern entdeckt, dass in den Bereichen des Gehirns, die die Emotionen steuern, Schädigungen vorlagen. Diese werden durch eine vermehrte Ausschüttung von Stresshormonen infolge schwerer Traumatisierung (Misshandlung, Vernachlässigung usw.) hervorgerufen und diese Stresshormone wiederum zerstören bereits existierende und frisch ausgebildete Neuronen und ihre Verbindungen im Gehirn, wo sonst der Bereich für Gefühle und Empathie liegt.

Durch Vernachlässigung, und das ist schon das Scrollen auf dem Smartphone oder Telefonieren auf dem Spielplatz oder wenn man mit dem Kind im Kinderwagen Spazieren geht, statt sich mit dem Kind liebevoll zu beschäftigen, wenn es wach ist. Natürlich auch durch harte Erziehung von Eltern, die sich ihrer eigenen verdrängten Gefühle nicht bewusst werden können oder wollen, werden „Zeitbomben“ herangezogen, die unbewusst auf Möglichkeiten warten, um zum Beispiel eine unbewusste und nie mitgeteilte Wut, die eigentlich den Eltern oder Erziehungsberechtigten galt, an anderen „Unschuldigen“ auszulassen.

Nun kann kein Kleinkind, selbst bei „normalen“ Eltern, sagen „Ey jetzt ist mal gut, ich gehe, wenn Ihr mich nicht liebevoll behandelt oder endlich mir Aufmerksamkeit schenkt. Schließlich habt Ihr mich gezeugt und nicht als ungeliebtes Geschenk zu Weihnachten unter den Tannenbaum gelegt bekommen“.

Ein Säugling oder auch Kleinkind, selbst wenn es wollte, kann nicht angemessen auf unzumutbare Zustände reagieren.

Wie ich schon mehrmalig schrieb, wabern jedoch aus dieser Zeit Erfahrungen, Emotionen und Gefühle oft als Schatten durch unser Leben.

Wir selber schaden uns damit am meisten! Zunächst durch Krankheitssymptome, aber das ist ein anderes Thema. Dann, dass wir immer wieder unbewusst Menschen in unser Leben ziehen, die uns daran erinnern sollen, das Thema, das dahinter liegt, zu bearbeiten.

Bearbeiten heißt für mich übrigens nicht, dass wir zu der Person hingehen und sagen „na jetzt vergebe ich Dir das“ oder „na meine Eltern sind schon alt und sie konnten auch nicht anders und schließlich sind es meine Eltern, vergeben und vergessen“.

Für mich heißt Bearbeitung, dass wir nochmals in die einzelnen, diese Gefühle Trauer, Schmerz, Ohnmacht, erzeugenden Episoden, reingehen und empfinden was wir damals gefühlt haben. Lassen wir das zu, dann ist das ein Weg in ein freies Leben.

Am besten ist es, dass wir das auch mit den Eltern direkt besprechen. Schließlich sind wir keine Kinder mehr und das „innere Kind“ wartet darauf, dass wir uns für dieses endlich einsetzen.

Unsere Eltern sterben nicht daran, dass wir sie mit manchen Ungereimtheiten unseres Lebens konfrontieren. Und wir tun es für uns, unsere Gesundheit, für unsere Schwingungen, somit für unsere Lebensrealität und für den Frieden und eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft.

Ich, zum Beispiel litt unbewusst jahrzehntelang unter Verlassenheitsangst, die ich bis vor ein paar Jahren weder erkannte noch verstand, bis ich las, dass der Geburtsprozess und das Procedere danach ein Schock sein können. Ich fragte also meine Mutter danach, die mir daraufhin erzählte, dass sie mich nach der Geburt, weil sie nicht stillen konnte, eigentlich die 10 Tage bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus gar nicht gesehen hatte. Ich also allein im Säuglingssaal lag, und ich ihr dann auch völlig fremd war.

Jedoch sind es nicht die Taten selbst der Eltern/Erziehungsberechtigten usw. sondern die eigene Reaktion des Kleinstkindes, auf diese Aktivitäten. Die Überzeugungen wie beispielsweise „ich bin wertlos, sonst würden Mama und Papa nicht weggegangen sein oder wären jetzt hier bei mir“ bewirkt haben. Das Problem bei mir waren nicht sosehr die Eltern, sondern Verwandte wie meine Großmutter, die doch glatt mir als Sechsjährige, als meine Eltern unser Geschäft in Hamburg öffnen mussten und mich für einen Tag mit ihr im Ferienhaus in Timmendorfer Strand allein ließen und ich weinte, sagte „wenn du weiter heulst, dann kommen die Eltern gar nicht mehr“, oder auch „kein Wunder dass die weg wollten, wenn du heulst“ Ich war wütend, traurig und ohnmächtig und hatte Angst. Diese Gefühle kamen später immer wieder auf, wenn jemand mich auch für kurze Zeit verließ oder sich nicht meldete. Dies jedoch musste mir aber erst einmal bewusst werden.

Und wie viele Menschen gehen unbewusst durch das Leben und wundern sich, dass sie auf bestimmte Situationen so reagieren, wie sie eben reagieren. Für sie sind die anderen Schuld, dabei ziehen sie es selbst an, durch ihre unbewussten Energien. Ich glaube, dass dieser Aspekt der früheren Erziehung noch heute ein Pulverfass im einzelnen Menschen ist und weiter gegeben wird, wenn sich der Einzelne diese Zusammenhänge nicht bewusst macht. Jeder von uns wird erst dann sein Leben richtig entschlüsseln, wenn jeder von uns die ersten Jahre seines Lebens wirklich ernst nehmen darf. 

Ich freue, mich, dass Sie meinen Blog besuchen und lesen. Dieses Thema wird in Zukunft von mir noch sehr viel mehr  hier vertieft werden. Die Bücher von Alice Miller haben mir dabei vor Jahren die Augen geöffnet und waren eine große Hilfe auf meinem Weg zur wahren und echten Selbstliebe. Wenn Sie einen ersten Einblick haben wollen empfehle ich Ihnen mein Buch. Es ist auf Amazon für 9,99 € zu erwerben. (Link zur Leseprobe) Dieses Buch ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden und von mir selbst damals geschrieben worden.  Alles auch die Fotos sind von mir aufgenommen worden. Keine KI.

Ihre  Brigitte H. Alsleben

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