Frieden im Außen erhalten oder sichern wir nur durch Frieden in unserem Inneren!

Frieden im Außen erhalten oder sichern wir nur durch Frieden in unserem Inneren!

„Friede mit sich selbst ist Friede mit der ganzen Welt.“

Johann Georg Zimmermann (1728 – 1795) Schweizer Arzt, Gelehrter, Philosoph und Schriftsteller

Und mit diesem Inneren Frieden ist es so eine Sache. Wir meinen, dass wir ihn haben, doch in Wirklichkeit hadern wir, oder wie Matthew Arnold (1822 – 1888) es schon ausdrückte:

„Wir möchten den inneren Frieden haben,
jedoch nach innen schauen wir nicht.“

Was ist denn eigentlich „Innerer Frieden“? Für mich bedeutet es, dass ich mit mir selbst ins Reine gekommen bin und dass ich mich ausgeglichen, gelassen und auch leicht und unbeschwert fühle.

Und besonders, ich nehme die Umstände an, wie sie sind und hadere nicht mit ihnen. Nein, stimmt nicht, es klappt noch nicht immer, aber immer öfter.

Also ich versuche nicht mit den Umständen zu hadern und versuche mich mit Gegebenheiten abzufinden, wenn ich nichts dagegen unternehmen kann.

Zum Beispiel, dass am Mittwoch Mittwoch und nicht Freitag ist, oder Montag nicht Sonntag ist. Kann man dagegen etwas unternehmen? Nein, also ist es doch nur selbstschädigend, wenn man darüber lamentiert. Dies ist ein Beispiel, wo ein Auflehnen gegen die Wirklichkeit, vollkommen unverständlich ist. Denn durch diese nörgelnden Gedanken machen wir uns unser Leben selbst schwer und erschaffen, durch die niedrige Energie eher negatives, das uns noch mehr den Inneren Frieden in uns raubt.

Es ist ein verschlungener Weg zum inneren Frieden. Denn es gibt bei mir auch heute noch immer wieder Angelegenheiten, Vorfälle oder Berichte, die meinen inneren Frieden torpedieren. Ich werde unruhig, etwas mutloser und verfalle ins wenn-ich-das-hätte-dann-wäre-ich-Denken oder ins Wenn-ich-könnte-dann-würde-ich-Denken. Ich werde also unbewusst.

Nehmen Sie Ihr Leben bewusst in die Hand und übernehmen Sie die Macht über ihr ureigenes Leben. Ein erster Schritt ist, bewusst zu leben.

Das heißt, weder mit Wehmut in der Vergangenheit, noch mit Angst in der Zukunft zu sein. Beides ist nicht real, sondern es gibt nur einen Augenblick, wo Sie ansetzen können und das ist die Gegenwart.

Umgeben und beschäftigen Sie sich mit Dingen und Erlebnissen, wie Sie sich Ihre und die allgemeine Welt wünschen würden.

Warum?

Wie Albert Einstein es formulierte, ist alles Energie und je nachdem, was für eine Lebensrealität man sich erhofft, dessen Frequenz solle man selbst erzeugen, denn dann würde sich das aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten auch ergeben.

Deshalb kann ich es absolut nicht verstehen, warum man sich seitenweise oder stundenlang mit dem Unerwünschtem beschäftigt. Denn das zieht ungewünschte Energie in das eigene Leben.

Ach, ich höre schon „das Leben ist doch kein Wunschkonzert“. Doch leider das Leben ist eben ein Wunschkonzert. Unser aller Wille geschehe. Es kommt alles, wie man es sich „wünscht“. Weil auch Sorgen und Ängste Wünsche, negative Wünsche sind. Also bekommen wir das, was wir eigentlich nicht wollten, sondern unbewusst jedoch durch unsere negativen Wünsche in Form von Sorgen und Ängsten manifestieren.

Oft ist es so, dass man geradezu in Katastrophen- und Horrornachrichten gebadet wird. Die Angst der Menschen wird geschürt. Das ist meines Erachtens nach, das größte Verbrechen, auch jetzt in der Covid19-Zeit. All Jene, die das machen, schädigen die Gesundheit aller.

Sobald ich das bemerke, nehme ich meinen Hund und verziehe mich ganz allein in die Natur. Dort tanke ich mich auf, dort komme ich zur Ruhe, und dies dann lässt mich erkennen, was mir meinen Frieden geraubt hat, was bei mir als Knopf gedrückt worden ist. Zeigt mir also etwas, was noch unterdrückt in mir war.

Ein Spaziergang im Wald, im Grünen, im Park samt frischer Luft ist so heilsam. Es gibt auch verschiedene Studien, wie Zeit in der Natur zum Beispiel unseren Stresspegel senkt und die Heilung verschiedener Krankheiten unterstützt. In der Natur komme ich zu mir und meine Seele kann sich bemerkbar machen.

Sie sagen, „ach nee es ist Winter, kein Wetter zum Spazierengehen, wenn es dann auch noch neblig ist und keine Sonne scheint, nein Danke.“

Ja ich weiß, jetzt kommen wieder die Rufe nach Frühling und warum es nicht immer Sommer sein kann. Doch der kann nicht ohne Winter, ohne Ruhe- und Reifezeit kommen. Genauso wie wir nicht ohne Regeneration, z.B. Urlaub und Schlaf auskommen, so muss die Natur den Winter haben. Das ist auch so ein Beispiel das allgemeine Jammern über das Wetter? Kann man irgendetwas dagegen tun? Nein, also liegt es nicht in unserer Macht und es wäre geradezu töricht, sich darüber aufzuregen. Es ist, wie es ist. Wir haben noch bis 21. März Winter und da kann es sein, dass es auch mal ungemütlich ist und auch Schnee fällt.

Ein weiterer Tipp für ein bewusstes Leben ist:

Lassen sie es uns versuchen, „bewusst“ zu denken, das heißt beispielsweise, wenn Sie merken, dass Sie beginnen zu negativ zu denken, dass Sie sich in diesem Augenblick fragen „jetzt bin ich doch mal gespannt, was als nächstes für ein Gedanke aufkommt?“ Sie sich selbst also zum Beobachter Ihrer Gedanken machen. Dann sehen Sie, ist das Realität in diesem Augenblick oder „Schwarzseherei“. So kommen Sie auch alten Glaubenssätzen in Ihrem unterbewussten Leben auf die Spur. (dazu auch der letzte Blogbeitrag(link)).

Um hierfür ein Beispiel zu nennen „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Andersherum ist dies sehr viel realistischer ist, denn Kontrolle ist okay, aber Vertrauen zu haben ist sehr viel wichtiger.

Denn gerade dieses abhanden gekommene Vertrauen ist es, das zu Kurzschlusshandlungen führen kann, oder?

Wie ist es bei Ihnen?

  • Können Sie es ertragen, mindestens zehn bis fünfzehn Minuten allein einfach nur zu sitzen und nichts zu tun?
  • Keine Ablenkung, einfach nur seine Gedanken beobachten oder schweifen lassen?
  • Also eine Viertelstunde gewollte Langeweile? Fünfzehn Minuten nichts tun, sich nichts anhören, nichts im Fernsehen ansehen, nichts auf dem Smartphone betrachten aber auch gar nichts machen? Nur dasitzen?

Das können Sie sich nicht leisten? Auch wenn Sie wüssten, dass Sie sich selbst damit am meisten schaden und es manchmal vom sog. Schicksal auferlegt bekommen.

Ich konnte das früher auch nicht. Es war für mich das Schlimmste, denn dann wären manche Dinge hochgekommen, die ich doch so schön unter einer dicken Schicht aus Ablenkung, Beschäftigung und Arbeit verdrängt habe. Schnell einen Ausflug machen, oder Fernsehen an. Sich ergötzen am gezeigten, nachgespielten Leid im sog. Reality-TV.

Oder ich konnte zum Beispiel schwer allein sein, habe andere als Entertainer missbraucht. Ja sie haben richtig gelesen, es ist ein Missbrauch von anderen Menschen, nur weil man nicht gern allein ist, den anderen auf den Wecker zu gehen, ihn anzurufen im besten, oder am besten gleich vor der Haustür zu stehen im schlimmsten Fall. Heute gibt es zur Ablenkung und zum Zeitvertreib die sozialen Medien.

Jedoch mir geht es manchmal, zwar jetzt sehr viel seltener , noch ähnlich, ich will mich dann nicht mit mir selbst beschäftigen und bloss keine Zeit nur mit mir verbringen. Also auf zu Instagram. Ich habe es selbst bemerkt, wie ich mich damit abgelenkt habe, statt mich auf hochkommende Gefühle einzulassen und zu sehen, was in mir noch nach meiner Aufmerksamkeit schreit, womit ich nicht im Frieden bin? Wenn mir das bewusst wird, ziehe ich mich  für eine Weile ganz zurück. Denn heute liebe ich es allein zu sein und es sind die kreativsten Zeiten. Mein Innerstes hat endlich die Möglichkeit, mir die bereits in mir selbst angelegten Lösungsvorschläge für meine Fragen oder Projekte zu unterbreiten.

Ich kann es nur empfehlen, probieren Sie es aus, wenigstens ein paar Minuten nur sich selbst und die hochkommenden Gefühle zu beobachten. Lassen sie auch Trauer, Wut, Ohnmacht, Ängste zu.

Denn auch wenn Sie diese weiterhin verdrängen wollen, diese ungewünschten Gefühle, die da hoch kommen, sind trotzdem da. Und die können ungewünschte Nebenwirkungen für das eigene Leben haben, wenn man sie nicht endlich anerkennt.

Jedoch einem auch helfen, etwas zu korrigieren in Richtung eigenem Wunschleben. Wut beispielsweise ist eine sehr gute Antriebsenergie etwas im eigenen Leben zu ändern.

Denn wer kann im eigenem Leben etwas verändern? Nur man selbst! Niemand anders! Und nur man selbst hat diese Pflicht und Schuldigkeit sich selbst gegenüber! Nicht Ihr Partner, nicht Ihre beste Freundin, nicht Ihr Chef, nicht Ihr Nachbar.

Niemand ist dazu da oder in der Lage dazu , Sie glücklich zu machen und Ihnen „inneren Frieden“ zu schenken, nur Sie selbst.

Und wenn Sie sich selbst glücklich machen, mit sich selbst im Einklang sind und sich inneren Frieden schenken, ist das ein riesiger Schritt zum Frieden im außen und zur Sicherung desselben.

Be your own blessing und sie werden ein Segen für alle Anderen sein, und diesen bekommen Sie vielfältigst zurück.

Schön, dass es Sie gibt.

Ihre Brigitte H. Alsleben

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